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Borchener FDP bleibt beim Nein zur Gesamtschule

- Offener Schulentwicklungsplan gefordert -

 

Die FDP-Ratsfraktion in Borchen bleibt bei ihrem Nein zur Gesamtschule. Nach Abwägung aller Argumente sei ein „deutliches Übergewicht“ für den Erhalt der Altenauschule in ihrer Verbundschulform herausgekommen. „Nicht zuletzt auch die Informationsveranstaltung mit der Bezirksregierung hat uns in dieser Auffassung bestätigt. Bei dieser Entscheidung haben wir uns von den Fakten und nicht von dem politischen Streit um Schulformen leiten lassen – denn nur dies wird der Sache gerecht“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender.

Die Borchener Schülerzahlen lassen entgegen dem NRW-Trend kein deutliches Absinken befürchten, so dass auch aus Sicht der Bezirksregierung der Bestand der Verbundschule auf lange Zeit gesichert sei. Auch dürften die neuen Borchener Baugebiete das Potential noch erhöhen.

„Die Mindestanzahl für eine Gesamtschule würden hingegen nicht erreicht werden. Dr. Garbe, ein Experte, der mehrere Kommunen im Kreis berät, sieht für Gesamtschulen einen gesicherte Eingangsschülerzahl von mindestens 150 vor – in Borchen haben wir nach Berechnungen nicht mal 120. Hinzu kommt, dass wir im Kreis Paderborn nicht die einzige Gesamtschule wären und somit keinen Standortvorteil oder ein großes Einzugsgebiet haben.“ Ginge man davon aus, dass eine Vielzahl an Schülern die Gesamtschule mit Haupt- oder Realabschluß in Richtung Berufsausbildung oder Berufsschule verläßt, ließe sich nicht mal ein dem „Abitur gerecht werdender“ Oberstufenunterricht mit vielfältigen Angeboten an Grund- und Leistungskursen realisieren, da dafür zu wenig Schüler an der Schule verbleiben könnten. „Oder sollen die verbliebenen Schüler nach 13 Uhr mit Bussen nach Paderborn gekarrt werden, um dort an den Gesamtschulen Kurse zu besuchen? Dann können diese sich auch gleich in Paderborn auf einer Schule anmelden. Gerade das sollte doch aus Sicht der Befürworter einer Umwandlung der Altenauschule unnötig sein. Das „Abitur vor Ort“ ist so jedenfalls nicht machbar und auch die Qualität des Abiturs dürfte somit mehr als fragwürdig sein“ macht Welsing deutlich. Bei einer Kooperation mit Lichtenau sei nicht absehbar, wie viele Schüler sich dort wirklich für die Borchener Gesamtschule entscheiden würden. Dort habe man immerhin auch noch andere Möglichkeiten. Daher müsse man mit den Schülerzahlen rechnen, die Borchen aus eigener Kraft aufbringen könne.

Zudem leiste die Verbundschule in ihrer jetzigen Form eine hervorragende Arbeit, so dass auch über die Gemeindegrenzen hinaus Schüler angeworben würden. „In vielen Grundschulen außerhalb Borchens wird explizit von Eltern nach der Altenauschule gefragt! Gepaart mit dem erfolgreichen Schulkonzept der gezielten Förderung und zahlreichen Qualifikationsangeboten macht die Altenauschule als Alleinstellungsmerkmal im Kreis Paderborn unsere Gemeinde damit attraktiver, als es eine Gesamtschule je machen würde. Borchen ist keine Bildungseinöde, sondern ein Leuchtturm im Kreis Paderborn!“ sind die Liberalen überzeugt. Übrigens unterrichte man an der Altenauschule die Schüler der Klassen 5 und 6 gemeinsam, so dass eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen den Schulformen erreicht wird. Viele Hauptschüler befänden sich in Angleichungskursen, um auf die Realschule wechseln zu können. Auch das Abitur sei in Zusammenarbeit beispielsweise mit den Paderborner Berufsschulen für Borchener Schüler jederzeit möglich. Dies werde auch von den Schülern so wahrgenommen. Nicht zuletzt habe sich auch die Schulkonferenz und die Elternvertreter der Altenauschule vehement und einstimmig für den Erhalt ausgesprochen. „Ein größeres Kompliment kann man einer Schule wohl nicht machen“ hebt Welsing hervor.

Zuletzt erfordere eine Gesamtschule auch massive Baumaßnahmen, da beispielsweise Fach und Oberstufenräume neu entstehen müßten. Schon jetzt beklage man sich über Platzmangel. „Angesichts der ungewissen Zukunft einer möglichen Gesamtschule sollten wir das Geld lieber darein investieren, unsere Verbundschule Altenauschule weiter ihre gute Arbeit zu ermöglichen bzw. dabei zu helfen, diese voran zu bringen. Sonst haben wir Millionen in Beton und nicht in Köpfe gesteckt!“ führt Welsing aus. Noch eine neue Schulform zu installieren, die parallel zur Verbundschulform laufen müsse, überfordere nicht nur die Schule an sich, sondern verschlechtere massiv auch die Bildungsqualität.

Somit stehe man weiterhin zum Nein zur Gesamtschule, wolle aber eine „generelle Schulentwicklungsplanung“ anregen, um somit weitere Daten über die Borchener Schullandschaft erhalten und die Qualität der Borchener Bildung auf diesem guten Wege fortentwickeln zu können.

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 Nach der Informationsveranstaltung mit der Bezirksregierung:

Fast nichts spricht für die Gesamtschule

FDP Borchen sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt

Nach der Informationsveranstaltung mit der Bezirksregierung sieht sich die FDP Borchen in ihrer Auffassung bestätigt, dass in Borchen so gut wie nichts für eine Gesamtschule spricht, dafür aber alles für einen Erhalt der Altenauschule in ihrer Verbundschulform.

„Wer bei der Informationsveranstaltung war, hat gesehen, dass viel zu viele gewichtige Argumente, die gegen eine Gesamtschule in Borchen sprechen und die wir auch schon vorher angeführt haben, vorbehaltslos bestätigt wurden. Die Altenauschule in ihrer jetzigen Form zu erhalten und weiterzuentwickeln ist genau der richtige Weg. Ihr Schulleiter hat eindrucksvoll aufgezeigt, dass aufgrund der guten Arbeit entgegen des landesweiten Trends die Ausbildungsplatzsituation für Borchener Schüler sehr gut sind. Außerdem gehen viele Realschüler weiter auf eine Berufsschule, wo ihnen alle Möglichkeiten offen stehen, das Abitur zu machen. Zudem gehöre zur Schulphilosophie, gerade auch die schwächeren Schüler zu fördern. Die Bildungswüste, die die SPD und ihr Bürgermeister für Borchen herbeizureden versuchen, existiert somit definitiv nicht, die Altenauschule entwickelt sich sogar äußerst innovativ und ständig weiter“ resümiert Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender. 

Eine überwältigende Mehrheit der Eltern sei zudem mit der Arbeit der Altenauschule im höchsten Maße zufrieden, die Schule und die Eltern seien geschlossen gegen eine Umwandlung. Der Schulleiter habe zudem deutlich gemacht, dass eine Gesamtschule die Altenauschule überfordere.

Eine Gesamtschule hingegen könnte von Anfang an eine „Totgeburt“ darstellen, da Borchen die notwendige Schülerzahl nur knapp überschreite. Wenn von 120 Schülern am Ende 80 oder 90 mit Haupt- oder Realschulabschluss abgehen, bleiben für die Oberstufe nur noch wenige übrig. „Bei den Übergangszahlen ist nämlich auch aus Sicht der Bezirksregierung alles möglich. Man kann aus Lichtenau zudem nicht unbedingt mit einer Sogwirkung zu rechnen, da niemand absehen kann, welche Orte noch Gesamtschulen einrichten. Damit zu kalkulieren, ist ein Pokerspiel auf dem Rücken der Schüler. Mit einer so kleinen Oberstufe, wie sie für Borchen droht, ist aber ein vernünftiger und vor allem facettenreicher Unterricht, wie er zu einer Oberstufe gehören muß, in keinster Weise möglich. Anstatt in Köpfe haben wir dann in viel Beton investiert“ fasst Welsing weiter zusammen. Auch die Schülerzahlen sprechen aus Sicht der Bezirksregierung nicht für einen Handlungsbedarf oder gar eine Umwandlung der Altenauschule. „Schulpolitik sollte sich daher nicht an Tagträumen orientieren oder sich von politischer Profilierungssucht leiten lassen, sondern die konkrete Situation vor Ort im Blick haben!“ Die Liberalen bleiben daher bei ihrem Nein zur Gesamtschule in Borchen. Einem Schulentwicklungsplan stehen sie allerdings offen gegenüber. „Der gegenwärtige Plan ist zehn Jahre alt, da gebietet es schon alleine der zeitliche Abstand, eine neue Strukturanalyse zu unternehmen anstatt lediglich anlassbezogen zu ermitteln. Diese Analyse beinhaltet schließlich auch Aussagen zur Raum- und Ausstattungssituation. Allerdings werden wir nur einer neutralen Formulierung zustimmen, die sich nicht das Ziel setzt, auf eine Gesamtschule hin zu prüfen.“

 

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FDP Borchen lehnt Elternbefragung ab

Die Borchener FDP-Fraktion erteilt der Forderung der SPD-/FWB- Fraktion nach einer Elternbefragung zur Schulgestaltung in Borchen eine Absage.

„Diesen Aktionismus werden wir nicht mittragen“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender. Die Liberalen stehen grundsätzlich für eine breite Bürgerbeteiligung bei wesentlichen Entscheidungen. „Die Frage, welche Schulform in einer Gemeinde angeboten wird, ist jedoch eine Entscheidung von gewichtiger Tragweite mit großen Auswirkungen auf die Zukunft. So etwas kann nur auf das Votum der gesamten Bevölkerung der Gemeinde gestützt werden. Dies ist keine Schmälerung des Elternwillens, sondern gerade eine Stärkung der Demokratie. Ein solches Gesamtvotum hatten wir aber vor erst einem Jahr durch die Kommunalwahlen, bei welchen die mögliche Einführung einer Gesamtschule in Borchen das prägende Thema war und deutlich keine Mehrheit erhielt. Auch nach Auffassung der rot-grünen Landesregierung sollen alle Beteiligten gehört werden – das umfasst die gesamte Gemeinde!“

Auch die SPD-/FWB-Fraktion sollte daher in guter demokratischer Sitte den Mehrheitswillen der Bevölkerung akzeptieren, anstatt weiterhin in besserwisserischer Manier so zu tun, als wisse man es in puncto Schulpolitik besser als der Großteil der Borchener. „Dieses Vorgehen versachlicht nicht die Situation und reißt neue Gräben auf. Das schadet immens dem Ansehen der hervorragenden Arbeit der Altenauschule. Anstatt gemeinsam an einem Strang für Borchen zu ziehen, torpediert man hierdurch eine gemeinsame Arbeit im Sinne der Altenauschule immens“ bedauert Welsing weiter. Vor diesem Hintergrund auch noch eine kommunale Schulkonferenz zu fordern, verkomme somit zur Farce. Die sehr guten Anmeldezahlen verdeutlichten aus Sicht der FDP zudem eindeutig einen Elternwillen, auch die Schulversammlung der Altenauschule, in welcher Eltern vertreten sind, stehe eindeutig gegen die Einführung einer Gesamtschule.

 

Gleichzeitig verweist Welsing auf die von der CDU und FDP initiierte Informationsveranstaltung, die kurzfristig von der Bezirksregierung abgesagt wurde. „Es ist schon erstaunlich und hat ein gewisses „Geschmäckle“, dass eine Veranstaltung, zu welcher alle Ratsmitglieder, Schulleiter, Verwaltungsvertreter und auch Vertreter der Elternschaft eingeladen waren, einen Tag vorher von der Bezirksregierung abgesagt wird und kurze Zeit später der Bürgermeister eine ähnliche Veranstaltung plant und durchführt. Die Taktik ist immens durchschaubar“ bedauert Welsing auch die neuesten Entwicklungen. Auch sei fraglich, warum der Bürgermeister nur die Schulleitung einer Gesamtschule sowie den Lichtenauer Bürgermeister einlade. „Eine von allen Seiten geforderte Neutralität sieht jedenfalls anders aus“ gibt die FDP zu bedenken.

 

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Schluss mit der Diffamierung der Altenauschule

Verärgert hat die FDP-Ratsfraktion auf wiederholte Äußerungen des Borchener Bürgermeisters zur gemeindlichen Schulsituation reagiert. „Die Verbundschule Altenauschule in Borchen ist ein Erfolgsmodell, auf welcher sowohl Haupt- wie auch Realschüler einen qualitativ sehr hoch stehenden Abschluss erhalten und somit bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Die Gemeinde unterstützt die Altenauschule jedes Jahr so gut es geht und ermöglicht den Schülern sogar Zusatzqualifikationen. Herr Allerdissen ist sich aber nicht zu schade, jedem Journalisten ins Notizbuch zu diktieren, dass diese Schulform in Borchen tot ist und geändert werden muss“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender.

„Durch diese ständig erneuerten Aussagen verunsichert der Bürgermeister nicht nur die mehreren Hundert Schüler dieser Schule, sondern trägt aktiv dazu bei, dass Anmeldezahlen sinken könnten. Was jedoch noch schlimmer ist: Gleichzeitig suggeriert er mit seinen Äußerungen denjenigen, die auf der Altenauschule ihren Abschluss machen möchten, dass dieser im Endeffekt nichts wert sei und auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt wird. Somit diffamiert unser Bürgermeister aus Lippe nicht nur Hauptschüler generell als Schüler zweiter Klasse, sondern gleichzeitig auch alle Lehrer und sonstigen Pädagogen an der Verbundschule, die sich tagtäglich mit großen Engagement für ihre Schüler einsetzen!“ so Welsing weiter. Unter dem Deckmantel der Behauptung, sich aktiv um eine attraktive Schulform bemühen zu wollen, erreiche Allerdissen nicht nur dessen Gegenteil, sondern versuche, sich eine für die Gesamtschule sprechende Borchener Faktenlage selbst herbeizureden. Die Zahlen und Erfolge des Borchener Verbundschulmodells sprechen jedoch eine andere Sprache.

„Ein verantwortungsbewusster Bürgermeister sollte sich nach Kräften für eine bestehende und sehr gut funktionierende Schule einsetzen, sich vor die Schüler seiner Gemeinde stellen und die Hauptschüler bei einer Arbeitsplatzsuche bestmöglich unterstützen. Das wäre ein gelungener Einsatz für die Zukunft. Unser Bürgermeister hingegen stellt Hauptschüler für den Arbeitsmarkt quasi als unattraktiv dar und instrumentalisiert sie dadurch für das Erreichen seines persönlichen Ziels, Borchen eine Gesamtschule zu verordnen.“


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FDP Borchen fordert ernsthafte Debatte zur Windenergie

- Ergebnisoffen diskutieren -

Die FDP Borchen spricht sich für eine ergebnisoffene Diskussion über die geplanten Windenergieanlagen bei Etteln aus. „Eine Investition von € 65 Millionen ist für Borchen historisch einmalig. Angesichts dessen ist es fahrlässig, eine solche Chance für unsere Gemeinde nicht intensiv durchzudenken“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender. Auch aus der Bevölkerung erhalte man positive Signale.

 

Der Investor habe im Gespräch bestätigt, den Sitz der Betreibergesellschaft des Windparks in Borchen anzusiedeln und damit Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Dadurch erhalte man auch Gewerbesteuereinnahmen in nicht unerheblicher Höhe für das Gemeindesäckel – Geld, welches die klamme Gemeinde gut gebrauchen kann. Zudem ist die Einrichtung einer Stiftung vertraglich zugesichert, die garantiert jährlich € 80.000, bei Ausweisung beider Flächen je nach erzeugter Strommenge aber bis zu € 200.000 pro Jahr direkt an Borchener Vereine und soziale Institutionen ausschüttet. „Leidige Diskussionen beispielsweise über Sportplatzrenovierungen würden damit deutlich an Brisanz verlieren. Jeder Verein und damit ganz Borchen profitiert also mindestens indirekt von der Stiftung“ macht Welsing deutlich. Jeder Bürger könne sich zudem schon ab einem kleinen Betrag – vom Investor seien € 500 als Einstiegseinlage angedacht– Anteile am Windpark kaufen. „Die bekannten Neid-Debatten, dass nur wenige an der Anlage verdienen, sind damit passé.“

 

Auch müsse man bedenken, dass Borchener Landwirte durch Pachteinnahmen ein wichtiges Nebeneinkommen erhalten, was angesichts ihrer oft schwierigen finanziellen Lage zur Sicherung der Höfe beitrage. „So sichern wir zusätzlich Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und erhalten unser liebgewonnenes Ortsbild“.

„Uns als FDP ist es aber auch wichtig, Beeinträchtigungen für die Bevölkerung weitestgehend auszuschließen“ hebt Welsing hervor. Im Gespräch mit dem Investor habe man sich daher intensiv über zu erwartende Störungen der Ettelner informiert. Die Anlagen würden in deutlich mehr als 1 km Entfernung zum Ort entstehen und somit nur von einigen Hanglagen in Etteln zu sehen sein. Störungen durch Rotorbewegungen seien somit nach Angaben des Investors weitestgehend ausgeschlossen. Auch die vorgeschriebene Beleuchtung sei dank moderner Technik dimmbar.

 

Das ganze Projekt könne daher der Gemeinde insgesamt nutzen und sollte aus Sicht der Liberalen weiter verfolgt werden. „Vorschnell die Windkraft zu verdammen und von „Verspargelung“ der Landschaft zu reden, ohne vorher Vor- und Nachteile im konkreten Fall abzuwiegen, bedeutet, populistische und diffuse Vorurteile zu bedienen. Vielmehr sollte man die Bevölkerung gerade auch in Etteln mitnehmen und gemeinsam diskutieren“ mahnt Welsing einen politischen Prozess des Umdenkens an. Hierbei äußert er auch Kritik am Bürgermeister. „Wer angeblich für die Windkraft ist, aber gleichzeitig sagt, der Flächennutzungsplan binde ihm die Hände, betreibt Feigenblattpolitik. Herr Allerdissen, der noch im Wahlkampf mit innovativer Politik um Wählergunst warb, hat in den Ausschusssitzungen deutlich gemacht, dass er das Thema nicht anpacken will und keine neuen Anlagen in Borchen möchte. Diese von vornherein ablehnende Haltung ist auch angesichts des finanziellen Nutzens kaum nachvollziehbar. Ein Flächennutzungsplan kann durch den Rat geändert werden und dient somit nur als vorgeschobenes Argument um einer politischen Auseinandersetzung zu entgehen. Andere Gemeinden durchlaufen momentan auch einen Änderungsprozess. Wer dann auch noch vorgibt, auf politische Signale aus Düsseldorf warten zu wollen, vertagt das Thema auf den Sankt Nimmerleinstag.“


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Kein Denkverbot, sondern Stärkung der Altenauschule

Der Fraktionsvorsitzende der FDP Borchen, Marcel Welsing, hat die Vorwürfe, man wolle Denkverbote und Maulkörbe auferlegen, vehement zurückgewiesen.

„Wie in anderen Kommunen längst geschehen, möchten wir in Borchen endlich die lange schwelende Gesamtschuldebatte beenden und uns klar zur Altenauschule in ihrer jetzigen Form als nachgewiesen erfolgreich arbeitende Verbundschule bekennen. Damit unterbinden wir in keiner Weise Diskussionen, die die Schule in inhaltlicher Form voranbringen, sondern beenden im Gegenzug die unterschwellige Schwächung der Schule!“ stellt Welsing klar. Überdies greife man damit nur die eindeutige Position der Schulversammlung auf, die sich gegen eine Gesamtschuleinrichtung ausgesprochen habe.

 

Die Interpretation des Antrags als „Maulkorb und Denkverbot“ bezeichnet Welsing als äußerst unangemessen und grenzwertig böswillig. Mit dieser Radikalrhetorik versuche man nur, Stimmung zu machen.