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Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Presseartikel, welche allesamt in den Lokalzeitungen erschienen sind.



Borchen in der Bildzeitung:
Den Artikel der Bildzeitung zur Sperrung der Wegelange finden Sie unter der "Feldwege"-Rubrik.



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Pressemitteilung vom 23.01.2011

FDP fordert „Masterplan Borchen 2050“

Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit der gesamten Gemeinde soll gestärkt werden – Etteln als „Referenzobjekt“

 

Die FDP-Ratsfraktion in Borchen fordert im Rahmen der Haushaltsberatungen einen Masterplan „Borchen 2050 – Fünf Orte, eine gemeinsame Zukunft“.

Die aktuellen Vorgänge um die Schließung von Grundschulstandorten habe die Notwendigkeit eines solchen Programms deutlich vor Augen geführt und zu diesem Antrag inspiriert.

„Die gesamte Grundschuldiskussion ist in ihrer Schärfe unnötig. Sie war vor allem vermeidbar, hätte man nur rechtzeitig die Probleme erkannt und vor diesem Hintergrund schon vor Jahren dementsprechend agiert anstatt nun den Überraschten zu spielen. Dass der demografische Wandel nicht an unseren Gemeindegrenzen Halt macht war absehbar. Somit haben wir jetzt die unsägliche Situation, dass Ortsteile gegeneinander in Stellung gebracht werden und unter Zeitdruck gehandelt werden muss. Zahlreiche Eltern in den verschiedenen Ortsteilen sind in Sorge und wurden vor den Kopf gestoßen, der notwendige Zusammenhalt in der Gemeinde bröckelt. Dieser gesamte Vorgang ist ein Vorgeschmack auf das, was in der Zukunft auch in anderen Bereichen passieren kann wenn nicht beizeiten Vorsorge durch weitsichtige Zukunftsplanung getroffen wird“ so der liberale Fraktionsvorsitzende Marcel Welsing. „Eine solch neue Betrachtungsweise fällt sicherlich nicht leicht und erfordert Engagement, Kreativität und Offenheit. Sicherlich ist es leichter, sich nur mit Aufgaben der nahen Zukunft zu befassen. Aber gerade diese alten Denkweisen und verkrusteten Strukturen müssen für Borchen endlich aufgebrochen werden!“

Borchen habe mit seinen fünf Ortsteilen eine charakteristische Struktur und dadurch eine besondere Verantwortung sowie Aufgabe, der man jetzt gerecht werden müsse. „Eine neue Agenda 2010 aufzulegen reicht bei Weitem nicht aus. Darin werden größtenteils nur Begehrlichkeiten und Bauvorhaben gesammelt, für die unsere Gemeinde in den nächsten fünf Jahren Geld aufbringen soll. Die wirklich wichtigen Zukunftsfragen werden dabei ausgeklammert. Wir müssen anfangen, auf lange Sicht, also auf 10, 20, 30 Jahre zu denken und dürfen dabei nicht nur Stückwerk in den Blick nehmen. Beispielsweise ist für Etteln nicht allein entscheidend, ob zehn neue Bauplätze geschaffen werden oder nicht“ pflichtet das liberale Ratsmitglied Martin Ott bei.

Wichtige Fragen seien oft miteinander verstrickt oder bedingten sich gegenseitig. So gelte es nicht nur herausfinden, wie man in Borchen auf den demografischen Wandel reagieren müsse, sondern auch dessen Auswirkungen auf die Infrastruktur oder die Vereins- und Schullandschaft zu bedenken und frühzeitig entsprechend zu handeln. Städtebaulich sei für alle Ortsteile zu untersuchen, wie und wo man neues sowie günstiges Bauland schaffen und dabei durch Werbemaßnahmen auch Menschen von außerhalb für Borchen begeistern könne.

„Kein vernunftbegabter Mensch verschließt sich vor notwendigen Entwicklungen. Dies wurde auch auf den Diskussionsveranstaltungen deutlich. Man möchte sich nur durch eine rechtzeitige, faire und transparente Weitergabe von Informationen rechtzeitig darauf einstellen können. Um auf das Schulbeispiel zurück zu greifen: Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob den Eltern gesagt wird, dass eine Grundschule in 5 Jahren voraussichtlich nicht mehr bestehen kann, oder ob das Ende wie nun geschehen für einen in wenigen Monaten bemessenen Zeitraum angekündigt wird“ so Welsing und Ott weiter.

Letztlich gelte es auch, in den kommenden Gemeinde-Etats dementsprechende Schwerpunkte zu setzen und Haushaltsmittel für die einzelnen Felder der Zukunftssicherung einzustellen. „Gerade wir Liberalen sind nicht dafür bekannt, Etatansätze zu erhöhen. Aber wir sind der Überzeugung, dass jeder Euro, den wir jetzt in den Bereichen Zukunft und Entwicklung sparen, in einigen Jahren sehr schmerzhaft auf unsere Gemeinde zurück fällt“ so Welsing.

Als erster Schritt sei die Schaffung der Stelle eines „Zukunftsplaners“ angedacht, welcher sich ausschließlich mit dieser Thematik ortsteilbezogen auseinander setzen und als „Ideenwerkstatt“ Strategien und Perspektiven entwickeln soll. Als Referenzobjekt bietet sich aus Sicht der Liberalen der Ortsteil Etteln an, da hier die Probleme durch die kürzliche Diskussion offen gelegt wurden.

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Pressemitteilung vom 24.10.2011

Auf Abschaffung der Dichtheitsprüfung hoffen

- Politisches Verwirrspiel auf Landesebene geht zu Lasten der Bürger -

 

Die FDP-Ratsfraktion Borchen sieht sich angesichts der jüngsten landespolitischen Entwicklungen in ihrer Kritik an der Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen und der vorgezogenen Ettelner Prüfpflicht bestätigt.

Dort kündigte die CDU-Landtagsfraktion ihr Übereinkommen mit der rot-grünen Minderheitsregierung, woraufhin ein Antrag der FDP-Landtagsfraktion auf Aussetzung der Dichtheitsprüfung im Wirtschaftsausschuss eine Mehrheit fand. „Leider gelten bis zu einer möglichen Entscheidung im Landtag noch immer die Regelungen, die sich aus der nach dem Dichtheitskonsens erlassenen Verfügung des NRW-Umweltministeriums ergeben. Dabei waren selbst diese Vereinbarungen nicht der große Wurf, als den SPD und CDU den Bürgern ihr Ergebnis damals verkaufen wollten, und entlasteten die Hauseigentümer völlig unzureichend. Es besteht weiter die Gefahr einer Kostenlawine“ so der liberale Fraktionsvorsitzende Marcel Welsing und sein Ettelner Fraktionskollege Martin Ott.

 

In Borchen wurde unlängst die Anpassung der Ettelner Satzung an die überarbeiteten gesetzlichen Bestimmungen vorgenommen. „Wir haben dieser Änderung notgedrungen zugestimmt um die Ettelner wenigstens ein bisschen zu entlasten, machen aber weiterhin kein Geheimnis daraus, dass wir für eine völlige Aussetzung der Dichtheitsprüfung sind“ so Welsing und Ott weiter. Ein entsprechender Vorstoß der Borchener Liberalen auf Streichung der Satzung sei aber mehrheitlich abgelehnt worden.

 

Es bleibe nun abzuwarten, wie sich die Dinge auf Landesebene entwickeln. Rechtlich habe man vor Ort aktuell keinen weiteren Spielraum. „Wir hoffen auf eine Mehrheit für die FDP-Initiative und damit auf ein Ende des NRW-Alleingangs. Denn bundesweit macht nur Hamburg vergleichbare Vorschriften, in den meisten Ländern besteht gar keine Prüfpflicht, da man dort auf eine ausstehende bundeseinheitliche Regelung wartet.“ Die Liberalen wollen weiter darauf achten, dass Neuerungen zugunsten der Borchener Hauseigentümer zeitnah umgesetzt werden.

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Pressemitteilung vom 12.07.2011

Spaltende Polemik schadet Altenauschule

FDP Borchen bedauert Äußerungen der SPD

 

Mit Bedauern hat die FDP-Ratsfraktion Borchen die Äußerungen der SPD aufgenommen. Diese hatte FDP und CDU bezüglich der Umwandlung der Altenauschule von einer Verbund- in eine Gemeinschaftsschule Blockadehaltung und Scheinheiligkeit vorgeworfen.

 

„Der verbale und inhaltliche Ausfall des SPD-Fraktionschefs Jürgen Schmidt ist nicht nur betrüblich und völlig überzogen, sondern schadet in erster Linie der Entwicklung der Altenauschule“ macht Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender, deutlich. Die FDP habe nie behauptet, dass sie der Wegbereiter für eine Gemeinschaftsschule gewesen sei. Diese Initiative sei einzig und allein von der Schule ausgegangen und sollte nun nicht von der SPD parteipolitisch vereinnahmt werden.

„Wir Liberalen haben stets betont, den Willen der Schule als maßgebendes Kriterium und Leitlinie unserer Politik anzuerkennen. Die Altenauschule hat sich klar gegen eine Gesamtschule ausgesprochen. Trotzdem wollte sich die SPD hierüber hinwegsetzen. Das lässt sich anhand zahlreicher Sitzungsprotokolle nachweisen, es gab dazu sogar eine konkrete Verwaltungsvorlage des Bürgermeisters. Auch in seiner diesjährigen Haushaltsrede forderte Herr Schmidt noch nachdrücklich die Gesamtschule. Von einer Gemeinschaftsschule war dabei nie ernsthaft die Rede. Daher sollte man mit Vorwürfen wie „Scheinheiligkeit“ vorsichtiger umgehen“ so Welsing weiter.

Faszinierend paradox sei ferner, dass von der SPD Einigkeit gefordert, aber selbst Zwietracht gesät werde. „Herr Schmidt sollte sich an seine eigenen Forderungen halten und endlich Politik für Borchen machen anstatt mit Unwahrheiten und unnötigem Gezänk einen Keil zwischen die Ratsfraktionen zu treiben. Dieses üble Nachtreten hat den Charakter von Sandkastenspielen. Wir Liberalen tragen ihm dies aber nicht nach, sondern reichen nachdrücklich die Hand für weitere konstruktive Projekte im Sinne unserer Gemeinde.“ Die FDP sieht die Borchener Schuldiskussion nun als beendet an und hofft, dass die Gemeinschaftsschule als im Vergleich zur Gesamtschule für Borchen viel passendere und zukunftssichere Lösung zeitnah in das Schulgesetz aufgenommen wird.

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Pressemitteilung vom 01.07.2011

FDP Borchen begrüßt Gemeinschaftsschullösung

- Nein zur Gesamtschule war „goldrichtig“ -

Die FDP-Ratsfraktion Borchen hat die Initiative der Altenauschule Borchen begrüßt, sich in eine Gemeinschaftsschule zu wandeln. Bedingung muss aus Sicht der Liberalen aber sein, dass diese Schulform im Landesschulgesetz verankert werde. „Der Grundsatz der FDP Borchen war immer, dass wir uns dem Eltern- und Schulwillen nicht verschließen. Eine Gemeinschaftsschule kann durchaus eine zukunftsweisende und tragfähige Organisationsform für Borchen darstellen. Daher ist der Wunsch der Altenauschule natürlich wohlwollend zu prüfen“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender.

Eine Gemeinschaftsschule und die jetzige Verbundschulorganisation liegen aus Sicht der Liberalen konzeptionell nicht weit auseinander. Man müsse somit keine gewachsenen Strukturen zerschlagen, sondern könne auf der bisher geleisteten Arbeit der Altenauschule aufbauen. Daher sieht sich die FDP auch in ihrem grundsätzlichen Nein zu der Einrichtung einer Gesamtschule bestätigt. „Unsere standhafte Haltung erweist sich nun als goldrichtig. Denn wären wir damals den schon konkret ausgearbeiteten Plänen des Bürgermeisters gefolgt, hätten wir damit die Einrichtung der Gemeinschaftsschule als viel passendere Lösung für unsere Gemeinde verbaut. Dieser schulpolitische Irrweg des Bürgermeisters hätte somit die gesamte Schulentwicklung Borchens gelähmt und stand klar im Gegensatz zum erklärten Willen der Altenauschule. Daher muss man den Bürgermeister an dieser Stelle loben, dass er seine sture Haltung hinsichtlich der Gesamtschullösung aufgegeben und nun den Weg zu einer Gemeinschaftsschule freigegeben hat“ so Welsing weiter. Nun brauche die Politik eine belastbare Entscheidungsbasis durch die kurzfristige Erstellung eines Schulentwicklungsplanes und einer Elternbefragung.



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Pressemitteilung vom 27.05.2011

Dichtheitsprüfung: Unverhältnismäßige Mehrbelastung der Borchener

- Ettelner als erste betroffen -

 

Die Dichtheitsprüfung privater Abwasseranschlüsse soll landesweit und somit auch in Borchen ausgesetzt werden. Dies sieht eine Resolution vor, welche die FDP Borchen in den Gemeinderat einbringen möchte.

Das nordrhein-westfälische Landeswassergesetz ordnet bislang an, dass nicht nur das öffentliche Kanalnetz auf Dichtheit überprüft werden soll, sondern auch Privatleute grundsätzlich bis Ende des Jahres 2015 ihre Abwasseranschlüsse einer Kontrolle zu unterziehen haben. „Die pauschale private Dichtheitsprüfung stellt eine Mehrbelastung der Borchener Grundeigentümer dar, die in ihrem Umweltnutzen fragwürdig ist, in ihren möglichen finanziellen Auswirkungen für die Betroffenen aber immens sein kann“ so Marcel Welsing. liberaler Fraktionsvorsitzender in Borchen. Der Gewässer- und Grundwasserschutz habe zwar hohe Priorität, lasse sich aber auch mit weniger einschneidenden Mitteln gleichwertig erreichen. „Andere Bundesländer haben entweder gar keine entsprechenden Regelungen oder aber wie in Niedersachsen solche, die bedarfsgerechte Lösungen den einzelnen Gemeinden in Kooperation mit den Grundstückseigentümern überlassen.“ machen die Liberalen deutlich, dass NRW mit seiner Anordnung bundesweit alleine dastehe.

Zudem sollte aus Sicht der FDP erst einmal die durch das Wasserhaushaltsgesetz des Bundes in Aussicht gestellte einheitliche Regelung abgewartet werden, bevor man in NRW Fakten schaffe. Ansonsten laufe man Gefahr, den Bürgern Pflichten aufzuerlegen und für etwas zur Kasse zu bitten, was angesichts der späteren bundesweiten Verordnung später womöglich nicht mehr gültig sei und wiederholt werden müsse. „Es gilt daher nun, diese unverhältnismäßige Maßnahme von den Borchener Grundstückseigentümern fernzuhalten und sich für ihre Interessen bis hinauf zur Landesebene einzusetzen“ so Welsing weiter. Denn auch die Kosten der Kontrolle seien kaum abschätzbar. Zudem drohen durch die unter Verwendung von hohem Luftdruck vorgenommene Prüfung immense Beschädigungen vor allem an älteren Abwasserleitungen, deren Sanierung die Hauseigentümer tragen müssten. „Damit würden umfangreiche Reparaturmaßnahmen am häuslichen Leitungssystem nötig, wodurch nicht nur die Wohnqualität leidet, sondern auch deutlich spürbare Kosten entstehen können“ greift die FDP von mehreren Stellen geäußerte Bedenken auf.

Zwar ließe sich die Dichtheitsprüfung in vielen Teilen Borchens wohl um einige Jahre über 2015 hinaus verzögern. „Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben“ weist Welsing darauf hin, dass dies nicht von der grundsätzlichen Pflicht zur Dichtheitsprüfung befreie.

Als erstes werden in der Gemeinde die Ettelner von der Zwangsprüfung betroffen sein, da aufgrund vermuteter undichter Stellen im dortigen Schmutzwassernetz vorgezogene Dichtheitsprüfungen bis Ende des Jahres 2012 angeordnet wurden. So sollten den Ettelnern Fördermöglichkeiten des Landes für Sanierungsmaßnahmen eröffnet werden. „Vor dem Hintergrund der vielen nachvollziehbaren Bedenken, die erst jetzt deutlich kommuniziert werden, aber auch angesichts des Widerstands der Bevölkerung drängt sich die Frage auf, ob die Gemeinde hier nicht vorschnell gehandelt und den Ettelnern übereilt diese Belastungen auferlegt wurden“ kündigt Welsing an, nicht nur die Resolution einzubringen, sondern auch eine Änderung der für Etteln erlassenen Abwassersatzung zu prüfen.


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Pressemitteilung vom 21.01.2011

Hähnchenmaststall rechtlich genau abklopfen

FDP Borchen stellt Fragenkatalog

Mit einer mehrere Fragen umfassenden Anfrage an die Gemeinde möchte die FDP-Fraktion Borchen genauere Angaben vor allem über die zu erwartende Geruchsimmission des geplanten zweiten Hähnchenmastbetriebs in Nordborchen erhalten.

„Es ist wichtig, dass die Gemeinde alle Möglichkeiten auslotet, ob gewisse Tatsachen einer Einvernehmenserteilung im Wege stehen und den Bau verhindern können!“ so der liberale Fraktionsvorsitzende Marcel Welsing. Die FDP nehme daher die Sorgen und Ängste vieler Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich zu erwartender Belästigungen ernst. Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema zeige sich, dass es einige offene Fragen gibt, die für eine umfassende Beurteilung hinsichtlich der Zulässigkeit des Vorhabens wichtig sind.

So fragt die FDP beispielsweise nach dem Abfallentsorgungskonzept der Anlage, nach den zu erwartenden Entwicklungen und Planungen neuer Baugebiete in diesem Bereich und nach den geruchsbezogenen Wechselwirkungen mit anderen bereits bestehenden Anlagen rund um den Ortsteil Nordborchen. Auch wollen die Liberalen erfahren, wie viele Beschwerden es bislang gegeben hat und ob die Ergebnisse des Geruchsgutachtens der ersten Anlage schon einmal in der Realität überprüft wurden. Solche Fragen müssten jetzt im Vorfeld eindeutig geklärt werden, später hätten nämlich sowohl Gemeinde als auch Bürger kaum Gelegenheit, dies mit Erfolg vorzubringen.

Welsing machte dabei aber auch deutlich: „Die Frage der Genehmigung entscheidet sich nicht in Borchen, sondern in der dafür zuständigen Kreisverwaltung. Wir Borchener werden quasi nur gefragt. Wenn wir unser Einvernehmen für ein solch privilegiertes Bauvorhaben verweigern sollten, dann geht das nur aus rechtlich zutreffenden Gründen wie der Nichteinhaltung von Grenzwerten. Ansonsten wird ein rechtswidrig nicht erteiltes Einvernehmen ersetzt.“

Auch sei beispielsweise nicht jede subjektiv empfundene Geruchsbelästigung gleich rechtlich relevant. „Die einschlägigen Vorschriften muten dem Bürger gerade im ländlichen Raum schon einige Geruchsstunden im Jahr zu. Die Frage, welchen Weg das Projekt gehen wird und ob bzw. welche Möglichkeiten sich für unsere Gemeinde eröffnen, entscheidet sich nun vor allem an dem erwarteten Geruchsgutachten.“

Bei allem Respekt vor Menschen, die aus ihrer inneren Überzeugung gegen Massentierhaltung vorgehen, warnte Welsing dennoch vor einer unsachlichen Debatte. „Ethische oder moralische Fragestellungen haben im Rahmen einer rechtlichen Beurteilung dieses Vorhabens nichts verloren. Das mag man finden wie man will, ändern kann man es leider nicht.“ Es sei aber sicherlich legitim, im Rahmen einer solchen Diskussion auf damit verbundene Thematiken hinzuweisen.


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Pressemitteilung vom 07.12.2010

Borchener FDP bleibt beim Nein zur Gesamtschule

- Offener Schulentwicklungsplan gefordert -

 

Die FDP-Ratsfraktion in Borchen bleibt bei ihrem Nein zur Gesamtschule. Nach Abwägung aller Argumente sei ein „deutliches Übergewicht“ für den Erhalt der Altenauschule in ihrer Verbundschulform herausgekommen. „Nicht zuletzt auch die Informationsveranstaltung mit der Bezirksregierung hat uns in dieser Auffassung bestätigt. Bei dieser Entscheidung haben wir uns von den Fakten und nicht von dem politischen Streit um Schulformen leiten lassen – denn nur dies wird der Sache gerecht“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender.

 

Die Borchener Schülerzahlen lassen entgegen dem NRW-Trend kein deutliches Absinken befürchten, so dass auch aus Sicht der Bezirksregierung der Bestand der Verbundschule auf lange Zeit gesichert sei. Auch dürften die neuen Borchener Baugebiete das Potential noch erhöhen.

„Die Mindestanzahl für eine Gesamtschule würden hingegen nicht erreicht werden. Dr. Garbe, ein Experte, der mehrere Kommunen im Kreis berät, sieht für Gesamtschulen einen gesicherte Eingangsschülerzahl von mindestens 150 vor – in Borchen haben wir nach Berechnungen nicht mal 120. Hinzu kommt, dass wir im Kreis Paderborn nicht die einzige Gesamtschule wären und somit keinen Standortvorteil oder ein großes Einzugsgebiet haben.“ Ginge man davon aus, dass eine Vielzahl an Schülern die Gesamtschule mit Haupt- oder Realabschluß in Richtung Berufsausbildung oder Berufsschule verläßt, ließe sich nicht mal ein dem „Abitur gerecht werdender“ Oberstufenunterricht mit vielfältigen Angeboten an Grund- und Leistungskursen realisieren, da dafür zu wenig Schüler an der Schule verbleiben könnten. „Oder sollen die verbliebenen Schüler nach 13 Uhr mit Bussen nach Paderborn gekarrt werden, um dort an den Gesamtschulen Kurse zu besuchen? Dann können diese sich auch gleich in Paderborn auf einer Schule anmelden. Gerade das sollte doch aus Sicht der Befürworter einer Umwandlung der Altenauschule unnötig sein. Das „Abitur vor Ort“ ist so jedenfalls nicht machbar und auch die Qualität des Abiturs dürfte somit mehr als fragwürdig sein“ macht Welsing deutlich. Bei einer Kooperation mit Lichtenau sei nicht absehbar, wie viele Schüler sich dort wirklich für die Borchener Gesamtschule entscheiden würden. Dort habe man immerhin auch noch andere Möglichkeiten. Daher müsse man mit den Schülerzahlen rechnen, die Borchen aus eigener Kraft aufbringen könne.

Zudem leiste die Verbundschule in ihrer jetzigen Form eine hervorragende Arbeit, so dass auch über die Gemeindegrenzen hinaus Schüler angeworben würden. „In vielen Grundschulen außerhalb Borchens wird explizit von Eltern nach der Altenauschule gefragt! Gepaart mit dem erfolgreichen Schulkonzept der gezielten Förderung und zahlreichen Qualifikationsangeboten macht die Altenauschule als Alleinstellungsmerkmal im Kreis Paderborn unsere Gemeinde damit attraktiver, als es eine Gesamtschule je machen würde. Borchen ist keine Bildungseinöde, sondern ein Leuchtturm im Kreis Paderborn!“ sind die Liberalen überzeugt. Übrigens unterrichte man an der Altenauschule die Schüler der Klassen 5 und 6 gemeinsam, so dass eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen den Schulformen erreicht wird. Viele Hauptschüler befänden sich in Angleichungskursen, um auf die Realschule wechseln zu können. Auch das Abitur sei in Zusammenarbeit beispielsweise mit den Paderborner Berufsschulen für Borchener Schüler jederzeit möglich. Dies werde auch von den Schülern so wahrgenommen. Nicht zuletzt habe sich auch die Schulkonferenz und die Elternvertreter der Altenauschule vehement und einstimmig für den Erhalt ausgesprochen. „Ein größeres Kompliment kann man einer Schule wohl nicht machen“ hebt Welsing hervor.

Zuletzt erfordere eine Gesamtschule auch massive Baumaßnahmen, da beispielsweise Fach und Oberstufenräume neu entstehen müßten. Schon jetzt beklage man sich über Platzmangel. „Angesichts der ungewissen Zukunft einer möglichen Gesamtschule sollten wir das Geld lieber darein investieren, unsere Verbundschule Altenauschule weiter ihre gute Arbeit zu ermöglichen bzw. dabei zu helfen, diese voran zu bringen. Sonst haben wir Millionen in Beton und nicht in Köpfe gesteckt!“ führt Welsing aus. Noch eine neue Schulform zu installieren, die parallel zur Verbundschulform laufen müsse, überfordere nicht nur die Schule an sich, sondern verschlechtere massiv auch die Bildungsqualität.

Somit stehe man weiterhin zum Nein zur Gesamtschule, wolle aber eine „generelle Schulentwicklungsplanung“ anregen, um somit weitere Daten über die Borchener Schullandschaft erhalten und die Qualität der Borchener Bildung auf diesem guten Wege fortentwickeln zu können.

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Pressemitteilung vom 10.11.2010

 Nach der Informationsveranstaltung mit der Bezirksregierung:

Fast nichts spricht für die Gesamtschule

FDP Borchen sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt

Nach der Informationsveranstaltung mit der Bezirksregierung sieht sich die FDP Borchen in ihrer Auffassung bestätigt, dass in Borchen so gut wie nichts für eine Gesamtschule spricht, dafür aber alles für einen Erhalt der Altenauschule in ihrer Verbundschulform.

„Wer bei der Informationsveranstaltung war, hat gesehen, dass viel zu viele gewichtige Argumente, die gegen eine Gesamtschule in Borchen sprechen und die wir auch schon vorher angeführt haben, vorbehaltslos bestätigt wurden. Die Altenauschule in ihrer jetzigen Form zu erhalten und weiterzuentwickeln ist genau der richtige Weg. Ihr Schulleiter hat eindrucksvoll aufgezeigt, dass aufgrund der guten Arbeit entgegen des landesweiten Trends die Ausbildungsplatzsituation für Borchener Schüler sehr gut sind. Außerdem gehen viele Realschüler weiter auf eine Berufsschule, wo ihnen alle Möglichkeiten offen stehen, das Abitur zu machen. Zudem gehöre zur Schulphilosophie, gerade auch die schwächeren Schüler zu fördern. Die Bildungswüste, die die SPD und ihr Bürgermeister für Borchen herbeizureden versuchen, existiert somit definitiv nicht, die Altenauschule entwickelt sich sogar äußerst innovativ und ständig weiter“ resümiert Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender. 

Eine überwältigende Mehrheit der Eltern sei zudem mit der Arbeit der Altenauschule im höchsten Maße zufrieden, die Schule und die Eltern seien geschlossen gegen eine Umwandlung. Der Schulleiter habe zudem deutlich gemacht, dass eine Gesamtschule die Altenauschule überfordere.

Eine Gesamtschule hingegen könnte von Anfang an eine „Totgeburt“ darstellen, da Borchen die notwendige Schülerzahl nur knapp überschreite. Wenn von 120 Schülern am Ende 80 oder 90 mit Haupt- oder Realschulabschluss abgehen, bleiben für die Oberstufe nur noch wenige übrig. „Bei den Übergangszahlen ist nämlich auch aus Sicht der Bezirksregierung alles möglich. Man kann aus Lichtenau zudem nicht unbedingt mit einer Sogwirkung zu rechnen, da niemand absehen kann, welche Orte noch Gesamtschulen einrichten. Damit zu kalkulieren, ist ein Pokerspiel auf dem Rücken der Schüler. Mit einer so kleinen Oberstufe, wie sie für Borchen droht, ist aber ein vernünftiger und vor allem facettenreicher Unterricht, wie er zu einer Oberstufe gehören muß, in keinster Weise möglich. Anstatt in Köpfe haben wir dann in viel Beton investiert“ fasst Welsing weiter zusammen. Auch die Schülerzahlen sprechen aus Sicht der Bezirksregierung nicht für einen Handlungsbedarf oder gar eine Umwandlung der Altenauschule. „Schulpolitik sollte sich daher nicht an Tagträumen orientieren oder sich von politischer Profilierungssucht leiten lassen, sondern die konkrete Situation vor Ort im Blick haben!“ Die Liberalen bleiben daher bei ihrem Nein zur Gesamtschule in Borchen. Einem Schulentwicklungsplan stehen sie allerdings offen gegenüber. „Der gegenwärtige Plan ist zehn Jahre alt, da gebietet es schon alleine der zeitliche Abstand, eine neue Strukturanalyse zu unternehmen anstatt lediglich anlassbezogen zu ermitteln. Diese Analyse beinhaltet schließlich auch Aussagen zur Raum- und Ausstattungssituation. Allerdings werden wir nur einer neutralen Formulierung zustimmen, die sich nicht das Ziel setzt, auf eine Gesamtschule hin zu prüfen.“

 

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Pressemitteilung vom 06.11.2010

FDP Borchen lehnt Elternbefragung ab

 

Die Borchener FDP-Fraktion erteilt der Forderung der SPD-/FWB- Fraktion nach einer Elternbefragung zur Schulgestaltung in Borchen eine Absage.

„Diesen Aktionismus werden wir nicht mittragen“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender. Die Liberalen stehen grundsätzlich für eine breite Bürgerbeteiligung bei wesentlichen Entscheidungen. „Die Frage, welche Schulform in einer Gemeinde angeboten wird, ist jedoch eine Entscheidung von gewichtiger Tragweite mit großen Auswirkungen auf die Zukunft. So etwas kann nur auf das Votum der gesamten Bevölkerung der Gemeinde gestützt werden. Dies ist keine Schmälerung des Elternwillens, sondern gerade eine Stärkung der Demokratie. Ein solches Gesamtvotum hatten wir aber vor erst einem Jahr durch die Kommunalwahlen, bei welchen die mögliche Einführung einer Gesamtschule in Borchen das prägende Thema war und deutlich keine Mehrheit erhielt. Auch nach Auffassung der rot-grünen Landesregierung sollen alle Beteiligten gehört werden – das umfasst die gesamte Gemeinde!“

Auch die SPD-/FWB-Fraktion sollte daher in guter demokratischer Sitte den Mehrheitswillen der Bevölkerung akzeptieren, anstatt weiterhin in besserwisserischer Manier so zu tun, als wisse man es in puncto Schulpolitik besser als der Großteil der Borchener. „Dieses Vorgehen versachlicht nicht die Situation und reißt neue Gräben auf. Das schadet immens dem Ansehen der hervorragenden Arbeit der Altenauschule. Anstatt gemeinsam an einem Strang für Borchen zu ziehen, torpediert man hierdurch eine gemeinsame Arbeit im Sinne der Altenauschule immens“ bedauert Welsing weiter. Vor diesem Hintergrund auch noch eine kommunale Schulkonferenz zu fordern, verkomme somit zur Farce. Die sehr guten Anmeldezahlen verdeutlichten aus Sicht der FDP zudem eindeutig einen Elternwillen, auch die Schulversammlung der Altenauschule, in welcher Eltern vertreten sind, stehe eindeutig gegen die Einführung einer Gesamtschule.

 

Gleichzeitig verweist Welsing auf die von der CDU und FDP initiierte Informationsveranstaltung, die kurzfristig von der Bezirksregierung abgesagt wurde. „Es ist schon erstaunlich und hat ein gewisses „Geschmäckle“, dass eine Veranstaltung, zu welcher alle Ratsmitglieder, Schulleiter, Verwaltungsvertreter und auch Vertreter der Elternschaft eingeladen waren, einen Tag vorher von der Bezirksregierung abgesagt wird und kurze Zeit später der Bürgermeister eine ähnliche Veranstaltung plant und durchführt. Die Taktik ist immens durchschaubar“ bedauert Welsing auch die neuesten Entwicklungen. Auch sei fraglich, warum der Bürgermeister nur die Schulleitung einer Gesamtschule sowie den Lichtenauer Bürgermeister einlade. „Eine von allen Seiten geforderte Neutralität sieht jedenfalls anders aus“ gibt die FDP zu bedenken.

 

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Pressemitteilung vom 28.09.2010

Schluss mit der Diffamierung der Altenauschule

 

Verärgert hat die FDP-Ratsfraktion auf wiederholte Äußerungen des Borchener Bürgermeisters zur gemeindlichen Schulsituation reagiert. „Die Verbundschule Altenauschule in Borchen ist ein Erfolgsmodell, auf welcher sowohl Haupt- wie auch Realschüler einen qualitativ sehr hoch stehenden Abschluss erhalten und somit bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Die Gemeinde unterstützt die Altenauschule jedes Jahr so gut es geht und ermöglicht den Schülern sogar Zusatzqualifikationen. Herr Allerdissen ist sich aber nicht zu schade, jedem Journalisten ins Notizbuch zu diktieren, dass diese Schulform in Borchen tot ist und geändert werden muss“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender.

„Durch diese ständig erneuerten Aussagen verunsichert der Bürgermeister nicht nur die mehreren Hundert Schüler dieser Schule, sondern trägt aktiv dazu bei, dass Anmeldezahlen sinken könnten. Was jedoch noch schlimmer ist: Gleichzeitig suggeriert er mit seinen Äußerungen denjenigen, die auf der Altenauschule ihren Abschluss machen möchten, dass dieser im Endeffekt nichts wert sei und auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt wird. Somit diffamiert unser Bürgermeister aus Lippe nicht nur Hauptschüler generell als Schüler zweiter Klasse, sondern gleichzeitig auch alle Lehrer und sonstigen Pädagogen an der Verbundschule, die sich tagtäglich mit großen Engagement für ihre Schüler einsetzen!“ so Welsing weiter. Unter dem Deckmantel der Behauptung, sich aktiv um eine attraktive Schulform bemühen zu wollen, erreiche Allerdissen nicht nur dessen Gegenteil, sondern versuche, sich eine für die Gesamtschule sprechende Borchener Faktenlage selbst herbeizureden. Die Zahlen und Erfolge des Borchener Verbundschulmodells sprechen jedoch eine andere Sprache.

„Ein verantwortungsbewusster Bürgermeister sollte sich nach Kräften für eine bestehende und sehr gut funktionierende Schule einsetzen, sich vor die Schüler seiner Gemeinde stellen und die Hauptschüler bei einer Arbeitsplatzsuche bestmöglich unterstützen. Das wäre ein gelungener Einsatz für die Zukunft. Unser Bürgermeister hingegen stellt Hauptschüler für den Arbeitsmarkt quasi als unattraktiv dar und instrumentalisiert sie dadurch für das Erreichen seines persönlichen Ziels, Borchen eine Gesamtschule zu verordnen.“

 


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Pressemitteilung vom 05.08.2010

FDP Borchen fordert ernsthafte Debatte zur Windenergie

- Ergebnisoffen diskutieren -

 

 

Die FDP Borchen spricht sich für eine ergebnisoffene Diskussion über die geplanten Windenergieanlagen bei Etteln aus. „Eine Investition von € 65 Millionen ist für Borchen historisch einmalig. Angesichts dessen ist es fahrlässig, eine solche Chance für unsere Gemeinde nicht intensiv durchzudenken“ so Marcel Welsing, liberaler Fraktionsvorsitzender. Auch aus der Bevölkerung erhalte man positive Signale.

 

Der Investor habe im Gespräch bestätigt, den Sitz der Betreibergesellschaft des Windparks in Borchen anzusiedeln und damit Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Dadurch erhalte man auch Gewerbesteuereinnahmen in nicht unerheblicher Höhe für das Gemeindesäckel – Geld, welches die klamme Gemeinde gut gebrauchen kann. Zudem ist die Einrichtung einer Stiftung vertraglich zugesichert, die garantiert jährlich € 80.000, bei Ausweisung beider Flächen je nach erzeugter Strommenge aber bis zu € 200.000 pro Jahr direkt an Borchener Vereine und soziale Institutionen ausschüttet. „Leidige Diskussionen beispielsweise über Sportplatzrenovierungen würden damit deutlich an Brisanz verlieren. Jeder Verein und damit ganz Borchen profitiert also mindestens indirekt von der Stiftung“ macht Welsing deutlich. Jeder Bürger könne sich zudem schon ab einem kleinen Betrag – vom Investor seien € 500 als Einstiegseinlage angedacht– Anteile am Windpark kaufen. „Die bekannten Neid-Debatten, dass nur wenige an der Anlage verdienen, sind damit passé.“

 

Auch müsse man bedenken, dass Borchener Landwirte durch Pachteinnahmen ein wichtiges Nebeneinkommen erhalten, was angesichts ihrer oft schwierigen finanziellen Lage zur Sicherung der Höfe beitrage. „So sichern wir zusätzlich Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und erhalten unser liebgewonnenes Ortsbild“.

„Uns als FDP ist es aber auch wichtig, Beeinträchtigungen für die Bevölkerung weitestgehend auszuschließen“ hebt Welsing hervor. Im Gespräch mit dem Investor habe man sich daher intensiv über zu erwartende Störungen der Ettelner informiert. Die Anlagen würden in deutlich mehr als 1 km Entfernung zum Ort entstehen und somit nur von einigen Hanglagen in Etteln zu sehen sein. Störungen durch Rotorbewegungen seien somit nach Angaben des Investors weitestgehend ausgeschlossen. Auch die vorgeschriebene Beleuchtung sei dank moderner Technik dimmbar.

 

Das ganze Projekt könne daher der Gemeinde insgesamt nutzen und sollte aus Sicht der Liberalen weiter verfolgt werden. „Vorschnell die Windkraft zu verdammen und von „Verspargelung“ der Landschaft zu reden, ohne vorher Vor- und Nachteile im konkreten Fall abzuwiegen, bedeutet, populistische und diffuse Vorurteile zu bedienen. Vielmehr sollte man die Bevölkerung gerade auch in Etteln mitnehmen und gemeinsam diskutieren“ mahnt Welsing einen politischen Prozess des Umdenkens an. Hierbei äußert er auch Kritik am Bürgermeister. „Wer angeblich für die Windkraft ist, aber gleichzeitig sagt, der Flächennutzungsplan binde ihm die Hände, betreibt Feigenblattpolitik. Herr Allerdissen, der noch im Wahlkampf mit innovativer Politik um Wählergunst warb, hat in den Ausschusssitzungen deutlich gemacht, dass er das Thema nicht anpacken will und keine neuen Anlagen in Borchen möchte. Diese von vornherein ablehnende Haltung ist auch angesichts des finanziellen Nutzens kaum nachvollziehbar. Ein Flächennutzungsplan kann durch den Rat geändert werden und dient somit nur als vorgeschobenes Argument um einer politischen Auseinandersetzung zu entgehen. Andere Gemeinden durchlaufen momentan auch einen Änderungsprozess. Wer dann auch noch vorgibt, auf politische Signale aus Düsseldorf warten zu wollen, vertagt das Thema auf den Sankt Nimmerleinstag.“


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Pressemitteilung vom 24.06.2010

Kein Denkverbot, sondern Stärkung der Altenauschule

 

Der Fraktionsvorsitzende der FDP Borchen, Marcel Welsing, hat die Vorwürfe, man wolle Denkverbote und Maulkörbe auferlegen, vehement zurückgewiesen.

 

„Wie in anderen Kommunen längst geschehen, möchten wir in Borchen endlich die lange schwelende Gesamtschuldebatte beenden und uns klar zur Altenauschule in ihrer jetzigen Form als nachgewiesen erfolgreich arbeitende Verbundschule bekennen. Damit unterbinden wir in keiner Weise Diskussionen, die die Schule in inhaltlicher Form voranbringen, sondern beenden im Gegenzug die unterschwellige Schwächung der Schule!“ stellt Welsing klar. Überdies greife man damit nur die eindeutige Position der Schulversammlung auf, die sich gegen eine Gesamtschuleinrichtung ausgesprochen habe.

 

Die Interpretation des Antrags als „Maulkorb und Denkverbot“ bezeichnet Welsing als äußerst unangemessen und grenzwertig böswillig. Mit dieser Radikalrhetorik versuche man nur, Stimmung zu machen.

„Als wir im Vorfeld der Sitzung hörten, dass der Antrag solche Misstöne erzeugen könnte, haben wir ihn sofort umformuliert, unser Anliegen deutlicher gemacht und den Fraktionen zukommen lassen. Diese Änderung wurde im Ausschuss allerdings nicht aufgegriffen sondern weiterhin auf der alten Version herumgeritten. Dies zeigt eindeutig den Stil, mit welchem hier politisch vom Bürgermeister und seinen Fraktionen vorgegangen werden sollte. Man wollte trotz aller Richtigstellung auf Teufel komm raus an der Fehlinterpretation festhalten“ macht Welsing deutlich. „Außerdem sollte sich der Bürgermeister überlegen, wen er beschuldigt, Maulkörbe zu verteilen. Ich erinnere ihn gerne daran, was er mit dem Schulleiter der Altenauschule machte, als dieser sich öffentlich gegen die Gesamtschule stellte“ so Welsing weiter.

 

In anderen Kommunen seien ähnlich lautende Willensbezeugungen längst geschehen, der Antrag sei demnach nichts Außergewöhnliches. Ihm sei aber klar gewesen, dass man mit einem solchen Antrag viel Geschrei, vor allem auf Seiten der Sozialdemokraten und ihrem Bürgermeister, erzeugen werde.

„Gerade der Bürgermeister, ein ausgewiesener Fan der Gesamtschule, lässt die Diskussion gerne köcheln und redet künstlich einen Bedarf herbei, indem er die Altenauschule als „aussterbendes Fossil“ brandmarkt“ macht Welsing deutlich. Hierdurch würden Schüler und Eltern verunsichert, was sich auf die Anmeldezahlen auswirken könnte. Die Verbundschule Altenauschule sei aber hingegen eine ausgesprochen erfolgreich arbeitende Schule, die die volle Unterstützung der Politik verdiene. Um weiteren Schaden von der Schule abzuwenden und das Schulvotum aufzugreifen, sei demnach endlich eine klare Willensbekundung des Rates nötig, die durch den Antrag erreicht werden solle.


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Pressemitteilung vom 30.04.2010

Kritik an der Planung des Bürgerparks

- Dezentralisierung und Überplanung erforderlich -

 

Die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Borchen hat die Gestaltung und Planung des Bürgerparks im Westen kritisiert. Die FDP ist erst seit dieser Ratsperiode wieder im Rat vertreten und hat an den Planungen nicht mitwirken können.

 

„Wie konnte es passieren, dass man sich ein umfassendes und teures Wunschpaket geschnürt hat, von dem nun bedeutende Elemente nicht mehr realisiert werden können?“ fragt sich Marcel Welsing, Fraktionsvorsitzender der Liberalen. So kann der geplante Skaterpark nicht errichtet werden, auch andere Einrichtungen wie z.B. ein Beachvolleyballfeld seien damit fraglich. „Der Traum von einem zentralen Ort der Begegnung, wo den verschiedensten Betätigungen nachgegangen werden kann, platzt nach und nach.“ Auch der zähe Fortschritt der Realisierung zeige, dass der Park „sicher nicht der Königsweg“ für die Verbesserung der Infrastruktur sei – neben den sehr hohen Kosten, die eben dereinst durch den einmaligen Charakter des Parks legitimiert wurden. „Ist man nun etwa überrascht darüber, dass es Lärmprobleme geben könnte? So etwas war doch schon vorher absehbar!“ zeigen sich die Liberalen erstaunt.

 

Eine massive zentrale Lösung dieser Art erweise sich mehr und mehr als ungelungen. Daher solle nochmals diskutiert werden, ob man den Park in der ursprünglich angedachten Größe weiterhin einrichten wolle oder ob man eher „ein wenig an der Reißleine zieht“, da noch nicht alle Grundstücke erworben sind. „Wir als FDP haben unlängst gefordert, zu dezentralen Lösungen zu greifen und mehr Aktivitäten in die Ortsteile zu bringen!“ wiederholt Welsing den von der Mehrheit abgelehnten FDP-Antrag aus den Haushaltsverhandlungen. So hätten z.B. Etteln und Alfen wenig von dem neuen Bürgerpark. „Auf die Schnelle nach Kirchborchen oder mit dem Kinderwagen in den Park – das ist für diese Ortsteile eher unattraktiv.“ Man solle lieber nach geeigneten Flächen für Basketball- und Bolzplätzen und kleineren Anlagen in den verschiedenen Gemeindegliedern suchen und diese dort realisieren. Die Unterschriftenliste aus Dörenhagen für eine Skateranlage unterstreiche deutlich die Forderungen der FDP.

„Gerade für Jugendliche, die die Zukunft unserer Gemeinde sind, stellt unsere Gemeinde zu wenig Flächen wie z.B. Basketballplätze zur Verfügung“ zeigt Welsing Schwachstellen im Gemeindebild auf. Auch sei die Verbesserung der Ortskerne, etwa in Dörenhagen, eine gute Alternative. In Kirchborchen könne noch immer eine Art „Bürgerpark light“ entstehen und das dortige Ortsbild zusätzlich aufwerten.

Ausdrücklich stellte sich die FDP aber hinter das Konzept der Zentralspielplätze, da viele der „älteren“ Spielplätze in ehemaligen Neubaugebieten mangels kleiner Kinder kaum mehr genutzt würden. „Wo sich zeigt, dass Spielplätze vereinsamen, ist deren Rückbau sinnvoll.“



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Pressemitteilung vom 06.03.2010


SPD gibt eigene Position auf

FDP-Fraktion in Borchen kritisiert Entscheidung kontra Jugendparlament

 

Mit Unverständnis hat der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Borchener Rat, Marcel Welsing, auf die Ablehnung des FDP-Antrags zur Einrichtung eines Jugendkongresses in Borchen reagiert. „Gerade die Haltung der SPD ist paradox, hat sie sich doch in der Vergangenheit selbst für die Einrichtung eines Jugendparlaments ausgesprochen – dafür wollte sie sogar rund € 15.000 in den Haushalt einstellen und lobten sich noch für diese preisgünstige Möglichkeit der Mitarbeit! Unser Vorschlag hingegen würde einen Bruchteil dieser Kosten verursachen“ benennt Welsing das für ihn „paradoxe“ Verhalten der Sozialdemokraten.

Der FDP-Antrag sah anstatt eines kostenspieligen und gewählten Parlaments einen Jugendkongress vor, eine Art „offenes Forum“. Hierin sollten auch Jugendliche, die nicht in Vereinen organisiert sind, zu Wort kommen. Zudem habe man in allen Fragen der Organisation und Besetzung des Kongresses Diskussionsbereitschaft signalisiert um in den Antragsberatungen möglichst mit allen Fraktionen im Sinne der Jugendlichen ein gutes Ergebnis erzielen zu können. „Dass gerade die FDP für eine größere Beteiligung der Bürgerschaft an Entscheidungen steht, ist bekannt. Dass sich aber gerade die SPD gegen die offizielle Mitwirkung von Jugendlichen in der Politik ausspricht, ist befremdlich.“ In ihrer damaligen Begründung habe die SPD die immense Wichtigkeit einer solchen Einrichtung für die frühe Beteiligung der Jugendlichen an politischen Entscheidungsprozessen betont. „Die Borchener SPD führt sich mit ihrem heutigen Verhalten selbst ad absurdum. Sie kann ihre Argumente gegen einen Jugendkongress nun ihren Paderborner SPD-Ratskollegen nahe bringen. Vielleicht lassen diese dann ebenfalle ihre Bemühungen für ein Jugendparlament fallen.“

 


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Pressemitteilung vom 11.01.2010

FDP Borchen macht sich stark für Bürgerhaushalt

Möglichst breite Beteiligung der Bevölkerung angestrebt

 

Die FDP-Fraktion im Borchener Rat will sich für eine Beteiligung der Borcherinnen und Borchener an den Haushaltsaufstellungen der Gemeinde stark machen und wird einen entsprechenden Antrag einreichen.

 

„Wie bei allen Kommunen im Kreis Paderborn, aber auch landesweit ist in Borchen die finanzielle Lage immer schwieriger. Zwar ist bei uns noch nicht wie anderswo komplett „Land unter“, dennoch müssen wir genau hinschauen, für was wir das knappe Geld ausgeben wollen und sorgfältig haushalten, konsolidieren und vor allem jegliche Einsparmöglichkeiten nutzen. So können wir die Haushaltssicherung länger abwenden und unsere politische Gestaltungsräume erhalten!“ so der Fraktionsvorsitzende Marcel Welsing. Die Liberalen wollen daher die Einwohner Borchens an den Haushaltsaufstellungen beteiligen und, wie in zahlreichen Kommunen bereits geschehen, einen so genannten „Bürgerhaushalt“ einführen.

 

„Das Konzept sieht vor, dass die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit hat, Vorschläge unkompliziert einzubringen. Wir müssen uns diese Detailkenntnis und den Sachverstand zu Nutzen machen, um mehr Einspar-  aber auch Investitionspotentiale erfahren und angesichts der klammen Haushaltslage gegeneinander gewichten zu können. Durch den Informationsfluss wird zudem der Haushalt transparenter und das Verständnis für teilweise sicher unpopuläre Maßnahmen steigt. Zudem erfahren die Bürger im Vorfeld, für welche Maßnahmen in der Gemeinde wie viel Geld fließen soll“ so Welsing weiter.

 

Eine Bürgerbeteiligung könne beispielsweise postalisch, aber auch per Internet oder Email erfolgen. Überdies sei eine Gewichtung von Ausgabevorschlägen, quasi eine „Investitions-Hitliste“, realisierbar. Zwar seien eingereichte Vorschläge aus der Bürgerschaft nicht verbindlich für den Rat, doch eine wertvolle Diskussionsgrundlage. Da es nicht das Geld der Gemeinde Borchen, sondern das Geld der Borchener sei, welches der Rat Jahr für Jahr verwaltet, steht für Welsing fest: „Eine unkomplizierte Beteiligung sollte selbstverständlich sein und ist längst überfällig!“



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Pressemitteilung vom 15.12.2009

FDP Borchen möchte Jugendkongress

und Qualitätssicherung an Grundschulen


Die FDP Borchen hat die Einführung eines Jugendkongresses in Borchen auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung gesetzt.

 

„Wir sehen Borchen als eine jugend- und familienfreundliche Gemeinde. Wenn wir weiterhin attraktiv für junge Menschen sein und sie in der Gemeinde halten wollen, so müssen wir diese auch direkt und nicht nur mittelbar am politischen Leben beteiligen und ihre Wünsche, Anregungen und Kritik aufnehmen!“ so Marcel Welsing, Fraktionsvorsitzender der Liberalen im Borchener Rat. Ähnliche Einrichtungen gäbe es mittlerweile in vielen Kommunen. Ein Jugendkongress stelle hierfür das geeignete Mittel dar, da man mit wenig Aufwand und Kosten jugendliche Borchener an einen Tisch bekomme und ein Bindeglied schaffe. Die Ergebnisse dieses Kongresses, der nach FDP-Vorstellung zweimal jährlich stattfinden könnte, sollen dann an die Fachausschüsse und Ratssitzungen getragen und dort beraten werden.  „Junge Menschen sind bei politischen Entscheidungsträgern unterrepräsentiert. Die FDP Borchen steht aber für die Beteiligung möglichst breiter Bevölkerungskreise an politischen Diskussionen und Vorhaben, die sie betreffen“ so Welsing weiter, dessen Fraktion mit Abstand die jüngste im Rat ist.

 

Ein weiterer Antrag behandelt die Qualitätssicherung in der Grundschulbetreuung nach Schulschluss. „Bisher haben wir in Borchen keine offene Ganztagsschule, sondern ein auf Freiwilligkeit beruhendes Modell betrieben durch die Fördervereine. So ein Modell macht aber nur dann Sinn, wenn die Qualität der Betreuung derjenigen nahekommt, die auch bei einer Ganztagsschule der Fall wäre. Da müssen wir hinkommen!“ Man wolle so weit es geht am freiwilligen Modell festhalten, da dies für Eltern die beste und flexibelste Lösung darstelle. Eine Ganztagsschule bedeute, trotz des irreführenden Wortes „offen“, immer auch einen Zwang zum Besuch. „Bei einer offenen Ganztagsschule sind die angemeldeten Kinder zwingend an den Nachmittagen schulpflichtig. Das ist bisher von den Eltern in Borchen so nicht gewünscht. Außerdem entfallen bei einer vom Gesetzgeber diktierten Schulform individuelle Entfaltungsmöglichkeiten in den Nachmittagsstunden – damit haben Liberale verständlicherweise Schwierigkeiten.“ Allerdings sei zu prüfen, wie weit Kooperationen z.B. mit Musik- und Sportvereinen bestünden oder kreative und persönlichkeitsfördernde Aktivitäten angeboten würden und wo Verbesserungsbedarf bestehe.


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Presseimtteilung vom 13.12.2009

Borchener Verbundschule ist ein Erfolgsmodell

 

Marcel Welsing, FDP-Fraktionsvorsitzender im Borchener Rathaus, bezeichnet die Borchener Haupt- und Realschule (Altenauschule) weiterhin als Erfolgsmodell.

 

„Wenn Teile der politischen Landschaft Borchens versuchen, das Ansehen oder die Zukunftschancen der Altenauschule in ihrer jetzigen Form zu schmälern, so entspricht das einfach nicht den Tatsachen und schadet der Schule und ihrer Schüler! Dahinter verbirgt sich nur ein weiterer Versuch, eine Gleichmacher-Gesamtschule in Borchen mit fadenscheinigen Argumenten durchzudrücken – denn in diese Richtung werden die falschen Schlussfolgerungen gelenkt. Das ist reine Stimmungsmache!“ weist Welsing auf die guten Zahlen hin, die die Borchener Verwaltung hinsichtlich der Schülerzahlen nennt. „Liest man die Zahlen nüchtern, so stellt man fest, dass die Altenauschule kreisweit sehr  gut dasteht.“ Die Notwendigkeit der Einrichtung einer Gesamtschule lasse sich aus der Statistik nicht ableiten. „Gerade mal 8% der Grundschulabgänger werden auf die Gesamtschule gehen – hingegen fast 40% auf ein Gymnasium!“

 

Die Verbundschule habe mehr als 470 Schüler, man erwarte zudem im Laufe des Schuljahrs noch Zuwächse. Durch die beiden Schulformen könnten die Schüler gezielt gemäß ihres angestrebten Berufsweges ausgebildet werden.

Zwar habe man in der Zukunft wie bundesweit auch mit rückgängigen Geburtenzahlen und somit weniger Schülern zu kämpfen, doch erhalte man gerade durch Verbundschulen die schulische Versorgung vor Ort aufrecht. Die Zahlen zeigten ferner einen weiteren positiven Effekt einer Haupt- und Realschule unter einem Dach: die verbesserte Durchlässigkeit zwischen den Schulformen. „In Paderborn gehen nur 22% der Grundschulabsolventen auf die Realschule – in Borchen 32%. Zudem befinden sich Hauptschüler in gezielten Vorbereitungskursen für einen Wechsel zwischen den Schulformen. Das leistet nur eine Verbundschule!“

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Pressemitteilung vom 11.11.2009

FDP-Fraktion in Borchen legt Ziele fest

 

 

Die neue FDP-Fraktion in Borchen hat ihre Ziele für die kommende Ratsperiode festgelegt.

„Borchen muss angesichts der großen Herausforderungen erfolgreich für die Zukunft aufgestellt werden!“, so der Fraktionsvorsitzende Marcel Welsing. Die neuen Mehrheitsverhältnisse eröffneten hierbei neue Möglichkeiten.

 

In der Finanz- und Wirtschaftspolitik setze man auf die Stärkung des heimischen Gewerbes durch niedrige Steuerhebesätze und einen Ausbau und offensivere Bewerbung des Gewerbegebietes an der A33 zur Ansiedlung neuer Betriebe. Auch die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für die Gewerbetreibenden seitens der Gemeinde sei hierbei wichtig. Jeden Tag pendeln laut Statistik Tausende Borchener aus der Gemeinde zu ihrem Arbeitsplatz. Diese Situation soll durch Impulse zur Schaffung neuer Arbeitsplätzen verbessert werden. Bei allen Ausgaben wolle man zudem die Auswirkungen auf künftige Generationen stärker als bisher in den Fokus nehmen. „Borchen hat zwar noch ansehliche Rücklagen, diese werden aber angesichts steigender Kosten und der Kreisumlage schon bald schmelzen. Der Mythos der „reichen Gemeinde“ kann somit nicht uneingeschränkt gelten. Es gilt nun, moderat den Gürtel enger zu schnallen und so auch in den kommenden Jahren Gestaltungsräume zu erhalten“ so Welsing weiter. Daher sei es auch wichtig, die Bürger besser über Haushalt und Finanzen zu informieren.

Borchen sei aufgrund seiner Lage attraktiv für Familien und junge Menschen. Mit der Einrichtung eines Jugendkongresses und Bolz- und Basketballplätzen will die FDP an die Jugendlichen denken, die bisher kaum öffentliche Räume für sich haben. Auch der Skaterpark in Kirchborchen, momentan ein Bild der Trauer, müsse endlich in Angriff genommen werden. Familien sollen durch angemessene und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote unterstützt werden. Ob dies in der Form der offenen Ganztagsschule geschehen werde sei aber noch nicht abschließend beraten. Auch der Elternwille spiele hierbei eine gewichtige Rolle. Durch die Schaffung eines „Wohlfühlens“ sollen Familien dazu bewogen werden, in Borchen ihren Lebensmittelpunkt zu wählen. Daher unterstütze man die Schaffung neuer Bauplätze in den Ortsteilen, auch unter ökologischen Aspekten.

In der Verkehrspolitik strebe man kurzfristig eine bessere Vernetzung der Ortsteile untereinander an, aber auch in das Oberzentrum Paderborn gerade zu  den Stoßzeiten bei Berufs- und Schulpendlern. Auch die Fahrpreise will man mittelfristig ins Visier nehmen. Hier müsse die Gemeinde ihren Einfluss mehr geltend machen.

 

Die FDP Borchen will die bestehende und erfolgreiche Altenauschule weiterhin stärken. Kurzfristig strebe man hier beispielsweise an, den sehr gut angenommenen Schulsozialarbeiter unbefristet weiter zu beschäftigen. Auch die Ausstattung der Schule mit modernen Lehrmaterialien und EDV wolle man fördern. „Jeder hier angelegte Euro ist eine wichtige Investition in die Jugend und damit in die Zukunft!“ so Welsing. Auch die Erwachsenenbildung an der VHS wolle man dabei im Blick behalten.

 

Vereinen und Ehrenamt soll besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. „Borchen bietet eine exzellente und vielfältige Vereinsstruktur mit engagierten Ehrenamtlichen und einer starken Jugendarbeit. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten muss sich die Gemeinde weiterhin engagieren, aber gleichzeitig den Vereinen dabei helfen, Fördermittel aus anderen Töpfen zu bekommen.“ so Welsing. Weitere Themengebiete sind beispielsweise die Pflege der Grünflächen und die Verbesserung der Polizeipräsenz.

 

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Pressemitteilung v. 15.10.2009 zum Thema "Busverkehr in Borchen"

Gesamter Busverkehr muss überprüft werden

FDP Borchen spricht sich für Anpassungen aus

 

 

Anlässlich der Berichte über lange Fahrzeiten von Alfener Schülern zur Gesamtschule Elsen hat sich die FDP Borchen dafür ausgesprochen, den gesamten Busverkehr unter die Lupe zu nehmen. „Es mutet im 21. Jahrhundert schon befremdlich an, wenn man hört, dass ein Schüler mehr als zwei Stunden unterwegs ist um eine Strecke zu überwinden, die mit dem Auto vielleicht 10 km beträgt. Wenn man dann hört, dass durch Taktverbesserungen diese Fahrzeit auf 70 Minuten verkürzt werden kann und das auch noch als Erfolg angepriesen wird, darf man zu Recht erstaunt sein. In dieser Zeit fährt die nicht gerade für ihre Schnelligkeit bekannte Senne-Bahn vom Paderborner Hauptbahnhof nach Bielefeld!“ zieht der Fraktionsvorsitzende der FDP, Marcel Welsing, Vergleiche.

Auch wenn es sich in absoluten Zahlen nicht um eine große Anzahl von betroffenen Borchener Schülern handeln dürfte, sei dieses Beispiel doch exemplarisch für einen großen Mangel an öffentlichen Nahverkehrsanbindungen. So gäbe es andere Beispiele, u.a. Berufstätige in Etteln, deren Anbindung nach Paderborn zu unpassenden Uhrzeiten liege. „Die Nahverkehrs-Anbindung gerade in den Arbeits- und Schulstoßzeiten, aber auch in den Abendstunden und an den Wochenenden sind nicht zu unterschätzende Standortfaktoren. Je besser die Borchener Ortsteile untereinander und in den Kreis Paderborn vernetzt sind, umso größer ist der Anreiz für Familien in unserer Gemeinde zu wohnen.“ gibt Welsing weiter zu bedenken. Er selber wisse als fast täglicher Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs, wie lästig lange Warte- und Fahrzeiten seien. Gerade daher habe die FDP Borchen diesen Punkt auch schon lange in ihrem Wahlprogramm stehen um auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Der öffentliche Personennahverkehr koste eine Menge Geld, so dass man leider nicht alle Wünsche erfüllen könne. Dennoch steht für Welsing außer Frage, dass die Gemeinde und der neue Rat in der Pflicht stünden, Verbesserung in den für Berufstätige, Familien und Jugendliche wichtigen Uhrzeiten herbei zu führen.


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Pressemitteilung v. 26.08.2009 zur Diskussion über das Anlegen einer Skaterbahn von Borchen nach Wewelsburg

Unverständnis über Themenwahl vor dem Urnengang

 

Mit Unverständnis hat Marcel Welsing, Spitzenkandidat der FDP in Borchen, auf die Themensetzung der CDU und SPD kurz vor der Kommunalwahl reagiert.

„Ein paar Tage vor dem Urnengang auf einem Thema wie einer Skaterbahn herumzureiten – das zeigt doch, wie inhaltlich schwach die anderen Parteien sind!“ so Welsing. „Anstatt die wichtigen Themenfelder wie Schullandschaft, Familie, Bürgerbeteiligung, Busanbindungen oder Ehrenamt kontrovers und endlich einmal ausführlicher bzw. stichhaltiger zu diskutieren, wird auf einem Thema herumgeritten, welches für die Zukunft Borchens nur eine mehr als untergeordnete Rolle spielt. Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, wie Borchen es schaffen soll, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und nicht, ob man mit etwas Schwung von Borchen bis zur Wewelsburg auf Inlinern durchrollen kann! Dieses Thema ist für die Entwicklung Borchens erstmal völlig unbedeutend.“

Welsing rief dazu auf, zu einem sachlicheren Wahlkampf zurück zu kehren. „Kurz vor der Wahl ein solches Thema auszubreiten offenbart eine Oberflächlichkeit, die jedem Wähler auffallen muss. Dies zeigt sich aber auch in den verteilten Parteiprogrammen, die im Vergleich zu dem Programm der FDP wenig konkret werden und sich auf jedes noch so kleine Thema stürzen. Mit der Skaterbahn wird nun versucht, ein solches „Kuschelthema“ zu präsentieren. Für eine Meinungsbildung der Borchener ist dies jedoch fatal und ablenkend.“ Die Liberalen in Borchen wollen auf einen solchen Zug aber nicht aufspringen sondern weiter die wichtigen Themenfelder im Blick behalten, so Welsing weiter. „Wir hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler unsere Linie honorieren und mit ihrer Stimme für die FDP in Borchen die bürgerliche Mitte stärken! Diese „Scharmützel“ zeigen, wie wichtig die Liberalen im Gemeinderat sind!“


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Pressemitteilung v. 22.08.09 zum Wahlprogramm des CDU-BM
kandidaten Hübner, worin noch immer die Sperrung von Feldwegen gefordert wird.

Borchener Feldwege offen halten!

 

Mit Erstaunen hat Marcel Welsing, Spitzenkandidat der FDP Borchen und Initiator der erfolgreichen Unterschriftenaktion gegen die Sperrung des Wegelange-Feldwegs, auf die Zeitungsberichte reagiert, dass der Bürgermeisterkandidat der Borchener CDU Martin Hübner noch immer eine Teilsperrung von Feldwegen für den privaten Personenverkehr in seinem Wahlprogramm vorsieht.

„In kürzester Zeit habe ich 2100 Unterschriften gegen eine Sperrung der Wegelange gesammelt, was den Rat schließlich dazu brachte, diese unsinnige Entscheidung zurückzunehmen. Nun zeigt sich, dass dies wohl alles Wahltaktik war und die CDU berechtigterweise befürchtete, dass ihr -  nicht nur aufgrund dieses Vorfalls - die Wähler davonlaufen!“ so Welsing. Nach der Wahl drohe somit ein erneuter Anlauf, Feldwege zu sperren. „Dass es hierfür keine Sachzwänge gibt, hat der Gemeindeversicherungsverband schon bei der Wegelange erklärt. Eine normale Pflege der Wirtschaftswege wie bisher ist völlig ausreichend, es entstehen keinerlei Mehrkosten. Wird nun erneut eine Sperrung gefordert, so kann es sich hierbei also nur um eine klare Lobbypolitik der CDU handeln – für den Vorteil einiger weniger wird der Nutzen der Bürgerinnen und Bürger massiv beschnitten!“ mahnt Welsing. „Hübner stellt sich mit seiner Forderung klar gegen den Bürgerwillen. Dies sollte der Wähler beim Urnengang bedenken – denn wenn in diesem Punkt schon Politik gegen den Bürgerwillen betrieben wird, wirft dies auch ein gewisses Licht auf Hübners sonstige zu erwartende Amtsführung.“

Welsing bekräftigte, dass sich die FDP auch weiterhin in Borchen bürgernah einsetzen wird. „Sollte eine solche oder ähnliche Entscheidung tatsächlich fallen, wird sich die FDP erneut für die Bürgerinnen und Bürger engagieren. Das Verhalten der CDU zeigt erneut, wie wichtig es ist, ihre absolute Vormachtstellung in Borchen bei den kommenden Wahlen zu brechen und die FDP zu stärken!“


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Presseartikel vom 06.08.2009 zur Dis
kussionsrunde der Borchener Bürgermeisterkandidaten

Fazit: Viel Floskel, wenig Inhalt

 

Marcel Welsing, Spitzenkandidat der FDP Borchen, hat nach der Diskussion der Borchener Bürgermeisterkandidaten ein gemischtes Fazit gezogen: „Leider wurde inhaltlich kaum etwas geboten – die Kandidaten haben zwar viel geredet, aber dabei wenig gesagt!“

Welsing vermisste dabei vor allem konkrete Vorschläge, wie der neue Bürgermeister Vereinen und Ehrenamt – dies war das Hauptthema des Abends – fördern und unterstützen möchte. „Mir fehlte vor allem die Breite der Sichtweise, das Eingehen auch auf kleinere Gruppen wie beispielsweise Musikvereine. Hierbei nur auf Maßnahmen der Energie-Ersparnis herumzureiten, wie Herr Menne von der FWB es getan hat, ist natürlich zu wenig!“ Auch dessen Vorschlag ein Freibad einzurichten – bei einer spontanen Abstimmung bei den erschienenen Borchenern erhielt diese Idee übrigens keine einzige Stimme – sei „reiner Unsinn“ und belaste Borchens Haushalt immens.

 

Deutliche Worte fand Welsing auch für das Verhalten des BBU-Kandidaten Schäfers, der bei der Diskussionsrunde aus parteipolitischen Gründen fern blieb und hierfür auch bei fast allen Borchenern Unverständnis erntete. „Wer als Kandidat für das wichtige Amt des Bürgermeisters nicht auf solchen Veranstaltungen erscheint, nimmt seine angestrebte Funktion nicht ernst und verdient es daher auch nicht, in diese Funktion zu gelangen!“

Nun bleibt, so Welsing, zu hoffen, dass die Kandidaten auf der nächsten Diskussionsrunde am 23. August mehr Mut haben, auch konkrete Inhalte zu präsentieren. Schließlich wollen die Borchener wissen, „wo die Reise mit welchem Bürgermeisteranwärter hingeht“.

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Presseartikel vom 23.07.2009 für mehr Jugendbeteiligung in unsere Gemeinde

FDP Borchen für mehr Jugendbeteiligung in Borchen

- Spitzenkandidat Welsing: „Kreativität und Potential nutzen!“

 

Die FDP Borchen will die Beteiligung verschiedener Bevölkerungsgruppen fördern und hat dabei neben den Senioren vor allem die Jugendlichen im Blick. Diese Bereiche nehmen einen großen Stellenwert im Wahlprogramm ein, abrufbar unter www.fdp-borchen.de .

„Eine Gemeinde lebt von der aktiven Mitwirkung aller Einwohner und Bevölkerungsgruppen. Die Beteiligung der Jugend als Zukunft Borchens ist hier äußerst wichtig und eine große Herausforderung, aber auch ein immenser Gewinn!“ so der Ortsverbandsvorsitzende und Spitzenkandidat der FDP, Marcel Welsing, der betonte, dass die FDP generell für mehr Bürgerbeteiligung bei der politischen Willensbildung stehe.

 

„Wir Liberalen treten dafür ein, dass Jugendliche bei den sie betreffenden Entscheidungen als gleichberechtigte Partner anerkannt und einbezogen werden. Ihre Kreativität und Initiative muss eine Gemeinde viel stärker nutzen – was überdies dazu beitragen wird, dass die Jugendlichen auch später gerne in Borchen wohnen bleiben.“ Außerdem steige so das Interesse an der Politik und anderen Vorgängen in der Gemeinde.

 

„Die Einführung eines Jugendparlaments, wie in anderen Gemeinden gefordert wird, geht wohl zu weit – wir favorisieren „Rathausgespräche“, bei denen sich der Bürgermeister mit den Jugendlichen auseinander setzt und ihre Meinungen zu wichtigen bzw. größeren gemeindlichen Vorhaben, die die Jugend betrifft, einholt. Zusätzlich sollte auch auf der Homepage Borchens ein „Draht zum Bürgermeister“ eingerichtet werden, wo ohne große Hürden online Mitteilungen und Meinungen versandt und dann bearbeitet sowie beantwortet werden. All diese Einrichtungen kosten so gut wie gar kein Geld und sind daher schnellstmöglich zu schaffen“ so Welsing weiter. „Wenn allgemein von Jugendlichen Einsatz und Engagement für die Gesellschaft gefordert wird, muss man ihnen  hierfür auch Möglichkeiten bieten!“ Diese Vorgehensweise könnte bei Erfolg auch auf andere Bevölkerungsgruppen übertragen werden.

Jugendliche engagierten sich zwar oft in Vereinen und anderen Institutionen und könnten dort ihre Vorstellungen äußern. Dies sei aber keinesfalls als gleichwertig anzusehen wenn man auf die politische Willensbildung in der Gemeinde abstelle. „Entfaltungsräume für Jugendliche müssen so gestaltet werden, wie sie es sich wünschen. Kreisweit tritt die FDP beispielsweise neben mehr Jugendbeteiligung auch für mehr Bolz- und Basketballplätze, Grillstellen etc. ein – das wollen wir auch in Borchen!“ führt Welsing weiter aus. Ebenfalls gelte es, Entscheidungen hinsichtlich der Generationengerechtigkeit und der Auswirkung für kommende Generationen zu überprüfen.


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Presseartikel vom 14.07.2009 als Reaktion auf das Ansinnen des CDU-Bürgermeisterkandidaten Hübner zur Zusammenlegung Borchener Grundschulen, einer Gesamtschulansiedlung und dem Schulbusverkehr vom 14.07.2009

FDP Borchen gegen Zusammenlegung von Grundschulen

- Auch der Busverkehr rückt in den Fokus -

 

Marcel Welsing, Spitzenkandidat der FDP Borchen, hat den Plänen des CDU-Bürgermeisterkandidaten Hübner bezüglich der Zusammenlegung von Borchener Grundschulen eine Absage erteilt. „Borchens Grundschullandschaft muss in der jetzigen Form erhalten bleiben! Alles andere wäre kinderunfreundlich. Auch ist es gerade für die Eltern wichtig zu wissen, dass ihre Kinder in der Nähe des Wohnorts unterrichtet werden und keine langen Schulwege auf sich nehmen müssen!“

Welsing freute sich allerdings über die Ankündigung der beiden aussichtsreichen Bürgermeisterkandidaten Hübner und Berlage, keine „gleichmachende“ Gesamtschule in Borchen ansiedeln zu wollen. „Die FDP hat sich von vornherein für eine Verbundschule (Zusammenschluß von Haupt- und Realschule) ausgesprochen und lehnt eine weitere Gesamtschule klar ab. Das Kirchborchener Erfolgsmodell muss hingegen verbessert und unterstützt werden, da ist jede Diskussion in eine andere Richtung absolut fehl am Platz. Hier fordern wir weiter die Prüfung der Einrichtung eines kleinen gymnasialen Zweigs in den bestehenden Räumlichkeiten als zusätzliches Angebot, so dass in Borchen alle Schulabschlüsse in versierten Schulwegen möglich sind!“

Auch der Ausbau der Busverbindungen wird von der FDP Borchen unterstützt – „allerdings in weitaus tiefer gehender Form“ so Welsing. „Dies umfasst nicht nur den Schulbusverkehr in Richtung aller Paderborner Schulen, sondern auch die Verbindungen in den Abendstunden und zwischen den Ortsteilen. Auch die Fahrpreisgestaltung muss hierbei problematisiert werden, die Preise sind momentan viel zu hoch – öffentlicher Verkehr muss bezahlbar sein!“



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Presseartikel vom 25.06.2009 als Reaktion zur Forderung von Teilen der CDU und ihrem Bürgermeisterkandidaten zur Aufweichung des Grüngürtelkonzepts als Pufferzone zum Industriegebiet Mönkeloh

FDP Borchen spricht sich für Grüngürtel aus

- Einschränkungen gehen zu Lasten Borchens -

 

Die FDP Borchen spricht sich deutlich für die Errichtung des geplanten Grüngürtels als deutliche Abgrenzung zwischen Nordborchener Wohngebieten und dem Industriegebiet Mönkeloh aus. Der CDU-Bürgermeisterkandidat Hübner hatte gegen die Meinung des jetzigen Bürgermeisters Schwarzenberg und der CDU-Mehrheitsfraktion lediglich eine optische Trennung angedacht.

 

„Borchen braucht eine Pufferzone zwischen seinen Wohngebieten und dem heranwachsenden Industriegebiet Paderborns!“ fordert der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Marcel Welsing. „Es entsteht der Eindruck, Paderborn verlagert sämtliche Einrichtungen, welche aufgrund ihrer Störqualität in der eigenen Stadtnähe nicht erwünscht sind, an seine Randgebiete in Mönkeloh – und das auf Kosten Borchens!“ Hierdurch sinke die Wohn- und Lebensqualität deutlich. „Menschen ziehen unter anderem auch deshalb aus der Stadt in unsere schöne Gemeinde, damit sie Ruhe haben. Die werden sie aber nur durch einen Grüngürtel bekommen!“ so Welsing weiter.

Die nun von Hübner ins Spiel gebrachte Formulierung „optischer Lärmschutz“ sei schon in sich widersprüchlich. „Wir brauchen nicht, wie Herr Hübner es möchte, ein paar Büsche und Bäume, die den Blick auf die dahinter liegenden Industrieanlagen idyllisch einrahmen, sondern wirkungsvolle Flächen gegen Belästigungen! Die Borchener wollen keine Industrie-Hühnermästung und riesige Logistik- und Warenlagerzentren mitsamt einhergehendem Lärm und Gestank vor ihrer Haustür!“

Welsing betont zudem den Aspekt des „Umweltlärms“, der auch durch Industrie- und Gewerbegebiete entstehe und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirke. „Umweltlärm erzeugt Stress, das haben Studien längst bewiesen. Dies gilt sogar dann, wenn Umwelteinwirkungen unterbewusst wahrgenommen werden, eine Gewöhnung gibt es entgegen der landläufigen Meinung nicht!“ gibt Welsing zu bedenken und fragt sich, ob Hübner und Teile der CDU wirklich die Gesundheit der Borchener für industrielle Einzelinteressen opfern wolle.

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Presseartikel vom 04.06.2009 als Reaktion auf die Äußerungen des Bürgermeisterkandidaten der SPD, Reiner Allerdissen (Detmold / Kreis Lippe), auf unsere Forderung nach der Prüfung der Wiedereinführung des Bücherbusses.

Mit Erstaunen hat Marcel Welsing, Ortsverbandsvorsitzender der FDP Borchen, auf die polemisch-demagogischen Äußerungen des SPD-Bürgermeisterkandidaten Allerdissen reagiert.

„Herr Allerdissen verkennt leider die Fakten und hat sich inhaltlich kaum mit dem Thema beschäftigt. Dies wollen wir ihm aber verzeihen, schließlich ist er kein Borchener sondern wohnt in Detmold (Kreis Lippe) und kennt sich daher vielleicht mit den Begebenheiten in Borchen und im Kreis Paderborn nicht aus“ so Welsing.

Die geforderte Prüfung eines Wiedereinstiegs in den Bücherbus mache durchaus Sinn. Dies sei als zusätzliches Angebot zu den vorhandenen Büchereien zu sehen. „Die konfessionellen Büchereien in den Ortsteilen haben ein eingeschränktes Medienangebot. In Alfen findet man ca. 3500 Medien vor, in der größten in Nordborchen ca. 5000. Der Bücherbus hat hingegen nicht nur knapp 7000 Medien an Bord, vielmehr kann man auf einen Fundus von weit über 40.000 Medien zurückgreifen, welche dann fast bis vor die Haustür geliefert werden“ nennt Welsing Zahlen. Außerdem wolle man die Ortsteilbibliotheken keinesfalls beschränken, sondern hingegen weiter unterstützen und ausbauen. „Leider wird an diesen für das kulturelle Leben in der Gemeinde so wichtigen Stellen als erstes gespart. Herr Allerdissen schneidet sich mit seiner Argumentation ins eigene Fleisch und zeigt, dass er als auswärtiger Kandidat für Borchen ungeeignet ist.“

„Der Bücherbus ist eine Bereicherung für das kulturelle Leben im Kreis Paderborn. Zusätzlich ist das Eintreffen des Busses gerade für Kinder und Jugendliche ein Ereignis, welche sie zum Lesen und den Besuch von Bibliotheken – auch den vor Ort vorhandenen! – animiert“ erklärt auch Jan Lackmann, Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreis Paderborn, sein Unverständnis über diese Äußerungen.




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Presseartikel vom 25.5.2009

Marcel Welsing ist Spitzenkandidat der FDP Borchen

- Mitgliederversammlung beschließt Wahlprogramm zur Kommunalwahl -

 

Die FDP Borchen hat auf ihrer Mitgliederversammlung ihren Ortsverbandsvorsitzenden Marcel Welsing (27) zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen gekürt. Der Jurist, der an der Universität beschäftigt ist und dort auch promoviert, lebt seit seiner frühen Kindheit in Borchen.

 

„Seit meiner Jugendzeit habe ich das Dorfleben u.a. durch meine Mitgliedschaft im Bläserchor Nordborchen und im Malteser Hilfsdienst, wo ich auch bis heute aktiv bin, kennen lernen dürfen. Das verschafft mir gegenüber den meisten anderen Spitzen- bzw. Bürgermeisterkandidaten, die noch nicht lange bzw. erst seit dem Erwachsenenalter in der Gemeinde wohnen, schon fast eine Alleinstellung. Seit meinem Zivildienst auf der Rettungswache Borchen habe ich zudem wohl auch die meisten Winkel der Gemeinde bereits einmal besucht“ so Welsing.

 

Von der Aufstellung eines eigenen Bürgermeisterkandidaten sehen die Liberalen indes ab. „Wir sind uns einig, dass wir - anstatt wie die anderen kleineren Parteien einen reinen Zählkandidaten aufzustellen - uns lieber auf die inhaltliche Arbeit für Borchen konzentrieren wollen“ sagte Welsing hierzu. Allerdings werde man mit den aussichtsreichen Bürgermeisterkandidaten Sondierungsgespräche hinsichtlich einer Unterstützung führen.

 

Zudem stand die Mitgliederversammlung im Zeichen des liberalen Wahlprogramms zur kommenden Kommunalwahl. Dieses wurde einstimmig verabschiedet.

 

„Wir haben ein bürgernahes, pragmatisches und umfassendes Wahlprogramm erstellt, was uns von manch einer anderen Partei und Gruppierung in Borchen abhebt. Das aktuelle und vordergründigste Thema ist hier neben der Diskussion um die Altenauschule (Verbundschule), wo wir den Erhalt und Ausbau sowie die Prüfung hinsichtlich Erweiterung um einen kleinen gymnasialen Zweig prüfen wollen, sicherlich die Debatte um die Sperrung der Feldwege. Hier fordern wir als FDP als momentan einzige Partei offensiv deren Ausbau und Offenhaltung für den allgemeinen Verkehr!“ wies Welsing auf markante Punkte hin. „Der Zirkus um diese Sperrung muss beendet werden. Ich erinnere nur an den Unsinn, die Schilder täglich auf- und abzubauen und die Bürger bei Kontrollen zur Kasse zu bitten. Die Gemeinde macht sich hier doch über ihre Grenzen hinaus langsam lächerlich!“

 

Weitere Punkte sind u.a. die Verbesserung der Busverbindungen nach Paderborn und zwischen den einzelnen Gemeindeteilen („Vor allem in den Abendstunden und angesichts der Preise ein Ärgernis!“), die Schaffung familienfreundlicher Wohnbedingungen in Borchen, so z.B. durch die Einführung eines offenen Ganztagsangebots an weiterführenden Schulen inklusive kostenloser Mittagsspeisung und die Wiedereinführung des Bücherbusses. Für Jugendliche fordert die FDP u.a. mehr Beteiligung an jugendrelevanten Entscheidungen, unter dem Stichwort der Generationengerechtigkeit ein besonderes Augenmerk auf die Haushaltslage und gemeindeweit mehr Bolz- und Basketballplätze.

Auch die seit langem beschlossene Errichtung des Grüngürtels zwischen Mönkeloh und Borchens Gemeindegrenze müsse endlich erfolgen („Bald steht das erste Logistikzentrum fast neben einem Borchener Wohnhaus!“). Zudem soll das Borchener Gewerbegebiet und der Mittelstand weiter gefördert und bestmöglich aus der Gemeinde heraus unterstützt sowie der Informationsfluss aus Gemeinde, Rat und Verwaltung an die Bürger verbessert werden. „Unsere liberale Politik ist keine Politik gegen, sondern für und mit dem Menschen. Daher sollen die Borchenerinnen und Borchener stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – mündige Bürger brauchen keine Bevormundung!“ machte Welsing deutlich.

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Presseartikel vom 20.3.2009


FDP Borchen fordert Prüfung eines Gymnasiums in der Verbundschule Kirchborchen

- Ergebnisoffene Diskussion als Gegenkonzept zur Gesamtschule -

 

Die FDP Borchen spricht sich dafür aus, die Einrichtung eines gymnasialen Zweiges in der bereits in Kirchborchen bestehenden Verbundschule  zu prüfen. Dort sind Haupt- und Realschule seit letztem Jahr organisatorisch unter einem Dach vereint.

„Die durch die Verbundschule entstandenen Synergie-Effekte hinsichtlich Material, Räumlichkeiten und Verwaltung müssen in Richtung einer gymnasialen Erweiterung auf ihre Nutzbarkeit untersucht werden“ fordert der Ortsverbandsvorsitzende der FDP, Marcel Welsing. Das Konzept der Verbundschule sehe eine höhere Durchlässigkeit und somit ein stärkeres Zusammenwirken verschiedener Schulformen vor, so dass ein Gymnasium hier logischerweise den nächsten anzudenkenden Schritt darstelle.

 „Hierzu gehört natürlich endlich die Bereitstellung eines Ganztagsangebots – auch in Hinblick auf die mit der neuen Turnhalle geschaffenen Möglichkeiten!“ so Welsing weiter.

Das Ziel müsse sein, das dreigliedrige Schulsystem in der Fläche zu erhalten und dadurch vor Ort anzubieten – und dies mit einer klaren Profilierung der drei Schulformen. Nur den Gymnasien falle originär die Aufgabe zu, die Schüler auf ein späteres Studium vorzubereiten. Es sei daher auch weiterhin formal eine klare Trennung zwischen den Schulformen vorzunehmen und die Schüler müssten je nach Leistungsstand, Leistungswille und Abschlussziel unterschiedliche Schulformen besuchen. „Gleichmachende Einheitsschulen“ lehnen die Liberalen vor diesem Hintergrund grundsätzlich ab, weisen dabei aber ausdrücklich auf die mit einer Verbundschule geschaffene verbesserte Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und damit verbunden die positiven Anreize für Schüler hin. „Nutzen wir die hervorragenden Möglichkeiten, die sich mit der Verbundschule in Borchen bieten, für eine Angliederung eines Gymnasiums, so steigert dies nicht nur die Qualität der schulischen Ausbildung für die Schüler, sondern macht eine Gesamtschule komplett überflüssig!“ ist sich Welsing sicher.

 

Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion über die Einrichtung einer zusätzlichen Gesamtschule im Kreis Paderborn müssten somit Alternativen geprüft und ergebnisoffen diskutiert werden. Borchen sei nicht nur eine große Gemeinde, sondern habe zudem ein beachtliches Einzugsgebiet und sei überdies auch von einigen Paderborner Stadtteilen aus gut erreichbar. „Wir können daher mit Fug und Recht ein umfassendes Vor-Ort-Schulangebot für uns in Anspruch nehmen!“ meint Welsing. Auch sei zu prüfen, inwiefern mit Nachbargemeinden wie Lichtenau zusammen gearbeitet werden könne. Der FDP-Kreisverband fordert schon seit längerem, verstärkt auf das „Erfolgsmodell Verbundschule“ im Paderborner Land zu setzen.

 

„Fragen wie der Schülerverkehr und die Erreichbarkeit aus anderen Ortsteilen sind im Zusammenhang mit der Einrichtung der Verbundschule bereits geklärt und wären somit auch für ein Gymnasium nutzbar“ weist Giedre Beckert, Vorstandsmitglied der FDP Borchen, auf einen organisatorischen Aspekt hin.

Auch die der Verbundschule als zentraler Anlaufstelle möglichen Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft in Hinblick auf Praktika oder Aktionstage seien für ein Gymnasium optimal nutzbar. Angesichts der steigenden Bedeutung Borchens im Kreis Paderborn stellt Beckert fest: „Es gibt keinen Grund dafür, dass alle neuen Schulen in Paderborn angesiedelt werden sollen!“

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Hierauf reagierte naturgemäß und reflexartig die SPD Borchen, die selbstverständlich an dem SPD-Dogma der Gesamtschule festhalten muss. Man sprach sich dafür aus, eine Gesamtschule einzurichten. Die Reaktion der FDP, Presse vom 17.04.2009:

 

Mit Erstaunen hat der Vorsitzende der FDP Borchen, Marcel Welsing, auf die Äußerungen des SPD-Bürgermeisterkandidaten Allerdissen hinsichtlich einer Gesamtschuleinrichtung an der Altenauschule in Kirchborchen reagiert.

„Wir haben mit der Altenauschule eine der größten Haupt- und Realschulen im gesamten Kreis Paderborn mit fast 500 Schülern. Diese haben sich angesichts ihrer Berufs- und Ausbildungsziele bewusst für diese Schulformen entschieden. Hierbei muss auch besonders betont werden, dass die Verbundschule eine bessere Durchlässigkeit zwischen den Schulformen erzeugt und dort zusammen gelernt wird.“ Gerade eine Verbundschule stärke zudem die Realschule, welche für kaufmännische und technische Berufe, aber auch für die Verwaltung, mit ihrem Mix aus Berufsorientierung und fachlich-theoretischer Grundlage wichtig sei. Außerdem könne so angesichts allgemein sinkender Schülerzahlen flächendeckend das Schulangebot vor Ort gesichert bleiben. „Genau aus diesem Grund fordern wir zur Abrundung der Ausbildungsmöglichkeiten in und für Borchen die Erweiterung um einen gymnasialen Zweig, welcher, wie Herr Allerdissen treffend feststellt, wohl mit wenigen Investitionen möglich ist und bestehende Strukturen nutzen kann.“ so Welsing weiter.

„Herr Allerdissen rede viel vom Elternwillen, den es zu beachten gelte. Dieser Elternwille fordert für Borchen aber gerade keine „gleichmachende“ Gesamtschule, sondern die Stärkung der jetzigen differenzierenden und erfolgreichen Verbundschule – was die hohen Schülerzahlen eindeutig dokumentieren! Richtet man eine Gesamtschule ein, stülpt man den Eltern und Schülern einfach eine Schulform über, welche sie gar nicht wollen. Daher kann man über die absurde Argumentation des SPD-Bürgermeisterkandidaten nur schmunzeln.“ macht Welsing deutlich und kündigte an, auch weiterhin für die Verbundschule in Borchen zu werben.


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Presseartikel v. 25.4.2009

Die Schilder auf dem Feld sind schon wieder weg

FDP Borchen startet Unterschriftenaktion

Die Sperrung der Wegelange als Verbindungsweg zwischen Borchen und Paderborn erhitzt weiter die Gemüter. Die von der Gemeinde aufgestellten Sperrungsschilder, die zuerst übermalt, dann abgesägt und erst kürzlich wieder aufgestellt wurden, sind schon wieder verschwunden.

„Mir ist bisher kein vergleichbarer Fall zivilen Ungehorsams in der Gemeinde bekannt, bei welchem sich die Bürger in dieser Vehemenz gegen eine unsinnige Ratsentscheidung zur Wehr gesetzt haben!“ teilte der Vorsitzende der FDP Borchen, Marcel Welsing, mit. „Gerade dies zeigt die wichtige Stellung dieser Verkehrsader – aber auch das unverständliche Handeln der Gemeinde gegen den Willen ihrer Bürger.“
Welsing verurteilt zwar diese Form des Protestes als im Mindesten Sachbeschädigung, wundert sich aber, dass die Gemeinde nicht erkennt, dass dieses Handeln nur die „Spitze des Eisbergs“ darstellt. „Anstatt sich mit den Bürgern auf ein Katz- und Maus-Spiel einzulassen und die Schilder immer wieder aufzustellen bis sie dann erneut abgesägt werden, sollte die Gemeinde ihr Fehlhandeln einsehen, die Schilder einfach dauerhaft entfernen und die Wegelange wieder freigeben! Das Geld für die Schilder und das aufstellende Personal sollte lieber in den Ausbau dieser Verkehrsader verwendet werden.“

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte die FDP Borchen die Durchführung eines Bürgerbegehrens geprüft. Hierfür seien die einzuhaltenden gesetzlichen Fristen aber schon abgelaufen, wobei man aber noch Alternativen prüfen wolle. „So wie es momentan aussieht, werden wir bald eine Unterschriftenaktion in Borchen mit der Forderung starten, die Wege über die Felder passend auszubauen und für den Verkehr offen zu halten“ kündigte Welsing, der selber Jurist ist, an. „Ich gehe davon aus, dass hierbei viele Unterschriften zusammen kommen und die Bürger ihrem Willen somit Aus- und Nachdruck verleihen – und dann wird man sehen, ob und wie lange sich die Ratsmehrheit noch immer gegen den Bürgerwillen stellen kann und möchte.“

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Presseartikel vom 9.4.2009

FDP Borchen prüft Bürgerbegehren

- Ortsverbandsvorsitzender Marcel Welsing fordert Öffnung der Wegelange -

 

Die FDP Borchen hat angekündigt, die Durchführung eines Bürgerbegehrens zur Öffnung der Wegelange zu prüfen.

 

„Nach einer Verkehrszählung befuhren vor der Sperrung täglich ca. 1200 Fahrzeuge diese wichtige Verkehrsader in Richtung Paderborn. Dies sind allein für die Wochentage aufs Jahr gerechnet über 300.000 Fahrzeugbewegungen – der starke Wochenendverkehr in die Naherholungsgebiete nicht einmal mit einbezogen. Auch wenn es sich formal nur um einen Feldweg handeln sollte, so liegt doch de facto nach den Nutzerzahlen eine normale Verkehrsstraße vor, über welche täglich mehr Autos fahren als zwischen Kirchborchen und Alfen. Also sollte sie auch wie eine normale Verkehrsstraße ausgebaut und ausgeschildert werden!“ stellte der Ortsverbandsvorsitzende Marcel Welsing fest.

 

Angesichts dieser Größenordnungen sei die Entscheidung der Ratsmehrheit, eine solch wichtige Verkehrsader trocken zu legen, als fatal zu bezeichnen. Der „zivile Ungehorsam“ - unter anderem wurden die Sperrungsschilder beschmiert und letztendlich gar abgesägt - zeige den immensen Stellenwert des „Weges über die Felder“ und zugleich auch die Empörung in der Borchener Bevölkerung. Es sei dreist von der Gemeinde und vor allem vom Bürgermeister, der die Sperrung vehement vorantrieb, ihre Bürger über einen weiten Umweg via Paderborner Straße zu schicken, auf diesen Wegen den Verkehr zu verdichten und die Fahrzeit deutlich zu erhöhen. „An diesem Vorgehen merkt man, dass Herr Schwarzenberg genau weiß, dass er nicht mehr gewählt werden muss – die CDU-Mehrheit im Rat geht aber leider seinen Radikalkurs mit“ merkte Welsing angesichts der auslaufenden Amtszeit des Borchener Bürgermeisters an. Dies zeige erneut, wie wichtig es sei, die absolute Mehrheit der CDU bei der kommenden Kommunalwahl zu brechen.

Nun allerdings wie eine politische Gruppierung (die „Freie Wählergemeinschaft Borchen“) mit Protestmärschen zu reagieren, sei der völlig falsche Weg und ändere nichts an den Gegebenheiten. „Die Gemeinde weiß sehr wohl, dass sie sich mit ihrer Entscheidung kaum Freunde gemacht hat. Jetzt aber mit bemalten Eiern über die Felder zu ziehen, getreu dem Motto: „Ein Ei macht den Weg frei!“ gehört eher in die Karnevalszeit. Wir Liberalen stehen für eine Beteiligung der Bürger an wichtigen Entscheidungen ein. Eine Möglichkeit ist die Durchführung eines Bürgerbegehrens. Leider ist hierfür aber die Frist vielleicht schon abgelaufen, da die Bekanntmachung der Ratsentscheidung zur Schließung wohl mehr als sechs Wochen zurückliegen dürfte“ so Welsing weiter.

Daher will die FDP nun prüfen, inwiefern ein Bürgerbegehren an dieser Stelle noch möglich ist bzw. welchen Inhalt es habe müsste um zulässig zu werden. Dafür wolle man sich auch bei der Gemeinde erkundigen, die gesetzlich zur Mithilfe bei der Initiierung verpflichtet sei.

Für den Fall, dass ein Bürgerbegehren nicht mehr in Betracht kommt, soll zumindest eine Unterschriftenaktion gestartet werden um den Forderungen der Borchener Bürger Nachdruck zu verleihen und entsprechende Anträge im Rat zu untermauern.


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Leserbrief zur Feldwegsperrung in Borchen vom  9.1.2009

Was viele Borchener be- und gefürchtet haben, ist nun leider Realität. Die Ratsmehrheit hat der Sperrung des Abschnittes der Wegelange zwischen Hugo-Koch-Weg und Wegelange (den meisten besser bekannt als „Der Weg über die Felder“) zugestimmt. Hiermit wird eine wichtige Verkehrsader der Gemeinde ausgetrocknet.

Der Hugo-Koch-Weg, wohl benannt nach einem früheren Paderborner Apotheker und eifrigen Wandersmann, wird somit leider nur noch ganz in dessem Sinne „auf Schusters Rappen“ als Verbindung in die Paderstadt nutzbar sein – zumindest wenn die Borchener kein Bußgeld riskieren möchten.

 

Das Fahrzeugaufkommen in diesem Bereich liegt laut einer Verkehrszählung bei täglich rund 1200 Fahrzeugen und ist damit sogar noch höher als zwischen den Gemeindeteilen Alfen und Kirchborchen (mit knapp 1100 Fahrzeugen). Nimmt man diese 1200 Fahrzeuge nur allein für Werktage an (Mo.-Fr., wobei der Wochenendverkehr in das Naherholungsgebiet Haxtergrund gerade in den Nachmittagsstunden auch nicht gering sein dürfte), so ergeben sich 6000 Fahrzeuge pro Woche und sage und schreibe mehr als 300.000 Fahrzeuge pro Jahr! Diese Größenordnung verdeutlicht, welch immense Bedeutung diesem Verkehrsweg für den Anschluss Borchens an die Stadt und das Erholungsgebiet zufällt – zeigt aber leider auch, welch bürgerunfreundliche und unverhältnismäßige Politik im vorliegenden Fall betrieben wird.

 

Laut Kostenermittlung der Gemeinde müssen für einen fachgerechten und verkehrstauglichen Ausbau des bald gesperrten Abschnittes (so dass dieser breiter wäre und die vorhandenen Schlaglöcher und abgesenkten Randstreifen der Vergangenheit angehören würden) einmalig € 215.000 aufgewendet werden. Dies wird von der Mehrheitsfraktion des Rates und der Gemeinde - laut Presse wohl unter großem Einsatz des Bürgermeisters für eine Sperrung - für nicht tragbar erachtet, zudem werden diffuse Folgekosten für weitere Ausbauarbeiten befürchtet.

 

In diesem Zusammenhang wird in der Ratsvorlage darauf verwiesen, dass auch in mehreren anderen Kommunen und Nachbarkreisen Wirtschaftswege gesperrt wurden und der Weg in die Stadt über die Paderborner Straße nur unwesentlich länger sei. Zwar mag es sich beim Hugo-Koch-Weg „formal“ um einen Wirtschaftsweg handeln, aufgrund der soeben herausgestellten Zahlen und vorliegenden Gegebenheiten zeigt sich aber, dass gerade hier, an diesem „Verkehrsknotenpunkt“ wo sich Wegelange, Kreuzricke und Bachstraße bündeln, ein immenser Bedarf nach einer Offenhaltung besteht. Der Verweis auf „irgendwo anders“ gesperrte Wege geht somit gründlich daneben! Und der bestimmt mühevoll ausgerechnete Mehrweg von 2 km über die Paderborner Straße ist ebenfalls Augenwischerei. Es wird wohl kaum ein Borchener über „die Felder“ beispielsweise zum Frankfurter Weg fahren, sondern andere Stadtteile als Ziel haben – und in diesem Fall wird sich nicht nur die Wegstrecke, sondern auch die Fahrtdauer deutlich erhöhen! Die Gemeinde treibt die Bürger somit in zeit- und kostenaufwendige Umwege.

 

Eine Verbesserung der Infrastruktur ist zudem eine Investition in die Zukunft der Gemeinde, somit in deren jetzige und kommende Einwohner und darf nicht nur anhand der heute anfallenden Kosten bewertet werden. Diese sind angesichts der vorhandenen Fahrzeugzahlen nicht nur verhältnismäßig, vielmehr wird an der völlig falschen Stelle gespart. Der Rat und die Gemeinde betreiben in diesem Fall Politik gegen den Bürger und gegen dessen Bedürfnisse - anstatt Sperrung und Bestrafung der „fahrenden Borchener“ hätte das Signal sein müssen: Offenhaltung und Ausbau!

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Einladung zur Biogasveranstaltung am 19.06.2009


Privilegierung und Sicherheit von Biogasanlagen

- Informationsabend der FDP Borchen -

 

Die FDP Borchen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 19.06.2008 um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zu dem aktuellen Thema „Privilegierung und Sicherheit von Biogasanlagen“ in den Mallinckrodthof Nordborchen ein.
Die meisten werden schon von diesen baurechtlich privilegierten und staatlich besonders geförderten Anlagen gehört oder die ein oder andere gesehen haben, ohne jedoch darüber informiert zu sein, welche Vorteile diese Technik bringt und welche Gefahren sie birgt.
Ziel des Abends soll es sein, über die verschiedenen Typen und deren Funktionsweise, die Einsatzstoffe und das Genehmigungsverfahren einer Biogasanlage Auskunft zu geben; besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Standortwahl, der baurechtlichen Privilegierung und auf den Sicherheitsaspekten beim Bau und Betrieb dieser Anlagen. Diese Themen werden von Referenten vorgetragen, welche aus den unterschiedlichen Bereichen rund um das Thema Biogas kommen. Im Anschluss an die Kurzvorträge besteht die Möglichkeit, mit den Gästen zu diskutieren und so eigene Fragen beantworten zu lassen

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